Grundrezept Nussmilch

Nussmilch ist ein toller Ersatz für Kuhmilch oder Sojamilch. Im Gegensatz zur herkömmlichen Milch ist sie aber wesentlich gesünder. Und auch geschmacklich hält sie allemal mit! Wir möchten euch zunächst mit der grundlegenden Herstellung von Nussmilch vertraut machen. Vor allem Nicht-Rohköstler wissen oft nichts von dieser einfachen Art, Milch selbst herzustellen. Wer denkt: „Das muss ja wahnsinnig kompliziert sein!“, der sollte sich vom Gegenteil überzeugen lassen:

  1. Nussmilch enthält nur zwei Zutaten: Nüsse und Wasser.
  2. Zur Herstellung braucht man lediglich einen Küchenmixer oder einen guten Pürierstab.
  3. Die Zubereitung dauert ungefähr 5 Minuten.
  4. Nussmilch lässt sich mit allen Nussarten machen.
  5. Nussmilch ist vielseitig einsetzbar. Als Getränk, im Müsli, für Dressings, in Suppen oder Puddings.

Und so funktioniert´s:

  1. Das Verhältnis 1:4 Nüsse und Wasser (z.B. 100g Nüsse und 400ml Wasser) ist eine gute Faustregel. Je höher der Nussanteil, desto dicker und reichhaltiger die Milch.
  2. Die Nüsse sollten vorher über mehrere Stunden (z.B. über Nacht) einweicht werden. Das hat nicht nur den praktischen Grund, dass sie weicher sind, sondern sie sind vor allem bekömmlicher.
  3. Das Einweichwasser nicht mit verwenden, sondern Nüsse vorher abspülen und mit frischem Wasser mixen!
  4. Nach dem Mixen Nussmilch abseihen/filtern. Dazu kann man feines Sieb oder z.B. ein Geschirrtuch verwenden. Oder man macht es auf Old-School-Hausfrauen-Art und nimmt Nylonstrümpfe (bzw. das Ende einer Nylonstrumpfhose) oder ein Wäschenetz. Es gibt auch spezielle Nussmilch-Beutel, die man online erwerben kann.*
  5. Fertig ist die Milch. Sie hält sich ca. 2-3 Tage im Kühlschrank

* Wir haben uns einen Nussmilchbeutel angeschafft und bereuen es nicht! Er gehört unserer Meinung zu den absolut sinnvollen Küchenhelfern!!

Hinweis: Wer es süß mag, der fügt Datteln, Dattelpaste, Agavendicksaft oder Honig dazu.

Wer Lust auf einen Workshop bei uns hat: HIER geht es zu allen Infos.

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33 thoughts on “Grundrezept Nussmilch

  1. Hey, vielen Dank für das Grundrezept! 🙂 Ich Dummerle hab natürlich das Mischverhältnis versaut und so ist meine Mandelmilch jetzt schön weiß, schmeckt aber wie Wasser und nur im Abgang nach Mandeln *facepalm* Nunja, ich denke Übung (und Nachdenken) macht den Meister *hust* :D.

    1. Wie ärgerlich! Find es so wässrig auch nicht doll. Hatte irgendwo mal ein Rezept gesehen, dass 50 g Mandeln auf einen halben Liter Mandeln vorsieht, das war auch eher weißes Wasser. Im Zweifel pimpt man die Milch mit Banane und ein paar Datteln. Dann schmeckt sie wieder wunderbar! 😉

      1. ^^ Mein Plan war, einfach über Nacht nochmal ein Päckchen Mandeln einzuweichen und dann mit dem „weißen Wasser“ (das trifft es wirklich gut :D) nochmal durchmixen. So schmeckt sie dann hoffentlich ein bisschen reichhaltiger.

  2. Das ist halt ja auch ein Kostenfaktor, so Nüsse, wenn Sie denn nicht aus dem Aldi kommen, kosten ja schon ganz schön was, 100g Mandeln so 1,60, das sind dan 3,20 für einen Liter 🙁

    1. Du hast Recht, natürlich gibt man für diese Milch pro Liter gerechnet etwas mehr Geld aus. Letzlich konsumieren wir aber auch weit weniger Milch als der Durchschnittbürger und geben absolut gesehen weniger Geld für Milch aus. Und: Wir sparen an vielen anderen Dingen und gönnen uns dafür den „Luxus“ einer bestmöglichen Ernährung. Für ein langes und zufriedenes Leben! 🙂 🙂

  3. Warum wird das Einweichwasser denn weggeschüttet? Ich lass die Nüsse da einfach drin und hatte damit nie Probleme.

    1. Weil in den Nüssen Enzymhemmer enthalten sind, die durch das Einweichen ausgeschwemmt werden und sich dann im Einweichwasser befinden- deswegen weg damit, dann ist die Milch wesentlich besser verdaulich. 🙂

    1. Das ist eine gute Idee, ich habe das noch nicht ausprobiert! Die Milch würde sicher etwas intensiver schmecken. Es kommt auf einen Versuch an! 😉

  4. Hab grad meine allererste Nussmilch „produziert“. War leider ein etwas längerer Prozess, da ich weder Nussmilchbeutel noch Strumpfhose hatte 😀 So hab ich aus den 400 ml Wasser jetzt nur noch 300 ml Milch herausbekommen. Aber schmecken tut sie! Danke fürs Rezept. Kann man eigentlich mit dem Rest „Mus“ noch was anstellen? Finde es zu schade zum wegwerfen. Liebe Grüße

    1. Hey Heike!
      Ja, man kann das zum Beispiel als „Mehl“ für Brotteige verwenden oder in den Porrigde rühren. So machen wir es! 🙂

    2. Ja, das finde ich auch richtig wichtig! Ich schmeiß auch nicht gern Nahrungsmittel weg und die Nüsse bzw. Mandeln sind ja noch gut………

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