Geht es dir gut…?

Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Es geht mir gut! Heute morgen bin ich aufgewacht und hatte seit langem mal wieder einen großen Bewegungsdrang. Seit unsere Tochter Karla geboren ist und die Nächte für mich unterbrochen sind (trotz Co-Sleeping), gehe ich morgens nicht mehr wie früher laufen, sondern nutze jede Minute für zusätzlichen Schlaf. Heute morgen hatte ich nach dem Aufwachen aber das Gefühl, unbedingt raus zu müssen! Zeit zum Laufen war zwar nicht mehr, trotzdem schlich ich mich aus dem Haus. Karla und Achim schliefen beide noch seelenruhig. Es nieselte ein bisschen, trotzdem war der Morgen mild und sommerlich. Ich lief über den Rasen, durch den Garten, genoss die frische Luft und sammelte ein paar frische Brennesseln für das Frühstück. Mir blieb – nachdem ich wieder im Haus war- sogar noch Zeit, Karla ihren Frühstücksbrei vorzubereiten (by the way, Karla isst von Beginn an fast auschließlich rohköstlich). Herrlich!

Ein kleines aber sehr lästiges Detail verrät mir aber doch die körperliche Umstellung. Ich habe mit fiesen Bläschen im Mund zu kämpfen. Wissenschaftlich ist bisher nicht geklärt, worauf diese Bläschen zurück zu führen sind. Ich habe diese seit meiner Kindheit. Sie tauchen selten und unregelmäßig auf, schmerzen aber höllisch und erschweren das Essen, Reden, Lachen. Mich wundert es nicht, dass ich nun wieder betroffen bin, denn sie kamen in der Vergangenheit auch dann, wenn ich eine Fastenzeit eingelegt habe. Allerdings habe ich trotzdem bisher noch keine plausible Erklärung gefunden: Für Mangelerscheinungen ist es zu früh und Entgiftungerscheinungen machen sich eigentlich anders bemerkbar.

Zum Glück sind die körperlichen Talfahrten meist nach kurzer Zeit überstanden. Nun hoffe ich, dass mich die psychischen Tiefs nicht allzu stark erwischen werden  – wenn ich plötzlich Sehnsucht nach Achims leckerem Brot oder auf eine Tasse Ostfriesentee am Sonntagnachmittag habe.

Bis dahin nehme ich die Tage so wie sie kommen und bin weiterhin gespannt! ♥

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