Rohes Sushi

Nachdem ich im letzten Post über das Food-Blogger Event in Berlin berichtet habe, gab es einige Anfragen nach dem Rezept für das rohe Sushi. Was ich richtig gut finde: Die Rezepte wurden uns von Keimling zur Verfügung gestellt mit der Erlaubnis, sie zu veröffentlichen! Und dazu gibt es noch ein paar schöne Bilder, ebenfalls zur Veröffentlichung frei gegeben, die euch nochmal einen schönen Einblick in meinen tollen Tag geben.

Rohes Sushi ist wirklich super lecker. Ich hatte es oft schon gegessen, auf Potlucks und anderen rohen Veranstaltungen. Für uns habe ich es noch nie zubereitet. Bisher war mir der Aufwand zu groß. Oder formulieren wir es anders: Ich brauche bei minimalen Aufwand ein bestmögliches Ergebnis. Filigrane Arbeiten in der Küche, die wirklich Geschick brauchen, meide ich eher. Bei einem Leben mit zwei Kleinkindern, einem Gemüsegarten, einem Blog und nun dem Aufbau unserer School Of Raw bleibt keine Zeit für konzentrierte Küchensessions. Das Gute ist, das wir genau das immer als positives Feedback bekommen:“Eure Rezepte sind so gut und einfach nachzumachen!“ So wird aus der Not eine Tugend! Bevor euch das nun abschreckt: Rohes Sushi ist gar nicht schwer zu machen. Nur beim Rollen braucht es etwas Geschick und ich denke, mit der Zeit bekommt man Übung und dann geht es von ganz alleine.

Kleine Anekdote: Beim Event unterhielt ich mich mit einer der Geschäftsführerinnen des botanischen Salons und berichtete ihr von unseren Plänen. Während ich ihr erzählte, dass ich in meinen Kursen Wissen und Praktisches (rohe Zubereitungen) verbinden werde, war ich gerade dabei, völlig ungeschickt eine Sushi-Rolle zu rollen. Als ich das bemerkte, fügte ich schnell hinzu: „… außer Sushi, das werde ich nicht anbieten!“ Wir mussten beide herzlich lachen!

Copyright Frederik Ferschke

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Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Noriblätter*

Reis:

  • 250 g Blumenkohl
  • 250 g Möhren
  • 3 EL Erdnussöl
  • 5 TL Agavendicksaft
  • 50 g dunkles Sesammus
  • 6 TL Apfelessig
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 TL Sesamöl
  • etwas Salz

Füllung:

  • 1 Avocado
  • 1/2 Gurke
  • 1 Frühlingszwiebel

… Paprika, Kohlrabi, Sprossen…

* Kann man zum Beispiel bei Raw Living beziehen.

Zubereitung:

Blumenkohl und Möhren getrennt voneinander in Reiskorngröße verarbeiten. Möhren vierteln, Blumenkohl in einzelne Röschen zerkleinern. Im Vitamix bei niedrigster Stufe mixen, dabei darf man den Behälter nicht zu voll machen. Alternativ Küchenmaschine mit S-Messer verwenden, ganz ohne Geräte nimmt man eine Handreibe.

Möhren und Blumenkohl nun  jeweils in eine Schüssel füllen und mit jeweils der Hälfte der Zutaten gut vermengen. Ruhig etwas mit der Hand kneten. Das Mandelmus sorgt für den Klebeeffekt.

Für die Füllung Zutaten in schmale Stifte schneiden.

Noriblätter auf eine Sushi-Matte legen (gibt es in Asia-Shops), in die Mitte längs den Reis geben, darauf etwas von der Füllung. Dann oberes und unteres Ende etwas mit Wasser anfeuchten. Anschließend vorsichtig, aber mit genug Druck, aufrollen. Mit einem scharfen (!) Messer in etwa 3 cm breite Stücke schneiden und anrichten.

Hinweis: Kann am Anfang in eine kleine Sauerei ausarten. Schmeckt aber trotzdem! 🙂

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3 thoughts on “Rohes Sushi

  1. …Übung macht den Meister. Un wenn es mal schnell gehen muss, dann tun es auch gerollte Tütchen, ala Schultüte. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch, es könnte nur etwas matschiger werden beim Essen 🙂

    Grüsse Suse

  2. Super, darauf habe ich gewartet! Und was für tolle Fotos. Wie schön dass Rohkost mit euch so bunt und fröhlich ist 🙂

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