Vegane Roh-Brownies

Wie toll ist das denn? Seit ich unter die Rohköstler gegangen bin und mich dafür entschieden habe, dass dies für mich und meine Familie unser Lebensweg ist, esse ich wieder Schokolade. Denn erst mit der Auseinandersetzung mit der sogenannten Gourmet-Rohkost habe ich erfahren, dass es rohen Kakao gibt und dass es soooo leicht ist, schokoladige Gerichte aller Art roh herzustellen (Pudding, Kuchen, Pralinen und Schokoladen-Tafeln) und Schokolade sogar zum Frühstück erlaubt ist! Vorher habe ich mir Schokolade verboten, ihr wisst schon, sie besteht ja quasi ausschließlich aus erhitztem Fett und Zucker. Nicht gerade verlockend. Unter den Rohköstlern ist auch der rohe Kakao umstritten, da er stimulierend wirkt, unter anderem durch das Theobromin, das in ihm enthalten ist. Ich sehe das aber ganz entspannt, denn schließlich bleiben Rezepte dieser Art eine Ausnahme und es ist so ein herrliches Gefühl von Freiheit, sich sagen zu können: „Ich vermisse nichts, denn ich kann alles essen, was ich möchte und es ist niemals ungesund!“Auch die Schokolade hat viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe… 🙂

Brownies

Zutaten:

Teig:

  • 300 g Walnüsse
  • 100 g Datteln
  • 50 g Rosinen
  • 20 g Kakao, 3 EL
  • 1 fingerkuppengroßes Stück einer Vanilleschote oder 1 TL Vanillepulver
  • etwas Wasser

Topping:

  • 5 Datteln (frisch oder eingeweicht)
  • 50 g Kokosöl
  • 20 g Kakao
  • etwa 50 ml Wasser

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in einem Mixer zu einer klebrigen, aber noch bröseligen Masse verarbeiten. Der Teig darf ruhig ein bisschen „stückig“ sein, aber nicht zu sehr. Damit der Mixer mitmacht, braucht man etwas Feingefühl, das heißt, Masse kurz mixen, dann mit einem Kuchenschaber umschichten, wieder mixen. Sonst tritt unten bereits Öl aus und oben wurde noch nichts gemixt. Also nicht zu hektisch zubereiten! 😉 Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und fest drücken. Ich nehme eine Auflaufform (ca. 17 x 28 cm). In den Kühlschrank stellen.

Für den Belag Kokosöl sanft schmelzen (das tut es bereits bei 24 Grad!) und mit den anderen Zutaten zu einer glatten Masse mixen. Gleichmäßig über den Teig geben und wieder in den Kühlschrank stellen. 2-3 Stunden härten und durchziehen lassen bis alles schön fest ist. Dann in Stücke schneiden und servieren.

Ich habe diese Brownies schon oft gemacht und finde sie einfach nur gut. Besser als jeder Brownie vom Bäcker oder aus dem Coffee-Shop. Ideal auch, um Gäste mit Rohkost zu beeindrucken!

Hinweis: Teig und Belag abschmecken und evtl. mit etwas mehr Datteln süßen!

 

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38 thoughts on “Vegane Roh-Brownies

  1. Gute Idee!! Ich kann leider keinen Kakao mehr essen, da ich bis spät nachts nicht einschlafen kann (hätt ich mir zu Kaffeetrinker- und kiloweise Schokolade-esser-zeiten nicht mal ansatzweise vorstellen können) und carob mag ich nicht so gern…

    1. Ohja, bei manchen wirkts echt dolle. Ist glaube ich echt personenabhängig. Bei mir ist es definitiv ein Stimmungsaufheller und ab und zu mal echt ganz witzig! 🙂

  2. Ihr seid so eine wundervolle Inspiration und Ihr bewegt so viel in so vielen Menschen! Ein herzliches Danke schön! Und ich freue mich schon auf meine Brownies 🙂

  3. Hallo.
    Danke für das wundervolle Rezept, wenn es auch eine echte Sauerei ist es zu machen. Zumindest im Omniblend…
    Darf ich das Rezept verlinken unter Angabe Deines Blogs?
    Süße Grüße
    Anja

    1. Hey Anja! Klar darfst du das!
      Vielleicht ist dein Teig etwas zu klebrig geworden…? Dann wirds immer eine schööööne sauerei! 😉

    1. Hey Klara! Kommt auf den Pürierstab an. Wenn der ordentlich Power hat, könnte es klappen. Bei uns hat es einem Pürierstab schon das Leben gekostet, als wir noch keinen Mixer hatten…
      Liebe Grüße,
      Ute

  4. Liebe Ute,

    vielen dank für Deine Antwort!
    Habe gerade die Brownies mit dem Pürieraufsatz unseres alten „Krups“-Handmixers zubereitet – und es ging ganz wunderbar!
    Jetzt ruhen sie im Kühlschrank und ich kann es gar nicht abwarten, sie zu probieren – das, was ich während des Zubereitens bereits gekostet habe, hat mich und meinen Alles-essenden Freund aber schon aus den Socken gehauen! Der Hammer, das Rezept. Vielen Dank schon mal dafür!
    Mal schauen, was die anderen Teilnehmer des Yoga-Detox-Workshops morgen dazu sagen :o)

    Alles Liebe
    von
    Klara

    1. Hey Klara!

      Suuuuper!! Die alten Krups-Geräte halten noch, was sie versprechen! 😉 Beim Yoga-detox-Workshop sind die Brownies ja genau richtig!
      Liebe Grüße und ganz viel Freude mit den leckeren Brownies!

  5. WOW, die sehen unheimlich lecker aus! Wo bekommt ihr denn das rohe Kakaopulver her? Ich selbst bin Frischling unter den Rohköstlern, aber seitdem ich mich dazu entschieden habe, verschwende ich nicht einen Gedanken daran, jemals wieder damit aufzuhören!! Besonders macht es mir Spaß, mein Essen liebevoll herzurichten…ich habe eine ganz andere Beziehung nun dazu, ich liebe mein Essen, wirklich. Habt ihr vielleicht in der Zukunft vor, euch Instagram zuzulegen? Das wäre echt toll. Ich lade euch auch herzlich dazu ein, mein Profil zu besuchen: http://instagram.com/la_lalunia Ich teile mein tägliches Essen super gern und auch das ein oder andere, super einfache, Rohkostrezept;) Ich finde eure Seite hier sooo toll, absolut inspirierend!!!
    Lieben Gruß aus der Heide,
    Lalalunia:)

  6. WOW!!! Das wird ja immer besser auf eurer Seite hier!! Die stehen definitiv als nächstes auf dem Plan! Wo genau habt ihr denn den rohen Kakao geshoppt im Web?…Mein Bioladen bietet mir nur rohe Bohnen an und sie meinten, dass diese extrem herb und nicht wirklich typisch nach Schokolade schmecken….wie ist es mit dem Pulver?…Ich mein, den klassischen SchokoTAFEL- Geschmack vermisse ich nicht (viel zu süss), aber so n bisschen Zartbitter wär schon ein Highlight:) Habt ihr irgendwann noch vor, euch Instagram zuzulegen? Ich lade euch dann im Voraus schon mal auf meine Seite ein: http://instagram.com/la_lalunia 😉 Ich habe seitdem ich roh lebe ne ganz andere Beziehung zu meinem Essen, ich liiiebe es nämlich:) Das sieht man (hoffentlich) auch an den Fotos;)
    Seid lieb gegrüßt aus der Heide,
    Lalalunia;)

    1. Ohhh, was für eine hübsche und appetitanregende Seite! 😉 Ja, wir haben das schon öfter mal vorgehabt und wir werden uns auch noch eine Seite zulegen. Wenn wir die Zeit finden, denn im Moment verbringen wir unsere freie Zeit mit der Umsetzung unseres Selbstversorger-Projekts! 😉

      Ja, genau so ist es, die rohe Schoki schmeckt lecker zartbitter. Wir kaufen unsere Sachen bei http://www.prohviant.de, die haben eine schöne Schoko-Auswahl und sind auch sonst einfach empfehlenswert. Unter „Rezepte“ haben wir eine extra Rubrik „Schokolade“, da findest du ein paar schöne Rezepte!

      Viel Freude beim Schlemmen! 🙂

  7. Huhu!
    Ich bräuchte eben Notfall-Hilfe:
    Ich habe das tolle Rezept ausprobiert, allerdings war mir die Créme zu nussig und nicht schokoladig-süß, also habe ich nach und nach immer mehr Datteln (bestimmt nochmal 100g), Rosinen (auch nochmal ca. 100g) und nochmal 3El Kakao dazu gegeben. Dementsprechend auch etwas mehr Wasser immerwieder. Fataler Fehler – jetzt wird es nämlich absolut nicht hart. Es stand über Nacht im Kühlschrank und ist immernoch nur eine Créme. Was an dem ganzen ist denn der „Hartmacher“? Muss ich doch noch Nüsse dazu tun, damit es hinhaut? Es wäre VIEL zu schade zum Wegschmeißen, also hättet ihr vielleicht einen Tipp wie ich es doch noch fest bekomme?
    Danke und viele liebe Grüße aus Hannover!

    1. Hey Denise!
      Ja, das wäre definitiv zu schade!
      Hart wird das ganze durch die Klebemasse von Trockenfrüchten und Nüssen, zu viel Wasser ist natürlich kontraproduktiv. Wenn du nun aber wieder einen festen Teil zufügst, dann nimmt die Süße natürlich wieder ab. An deiner Stelle würde ich Leinsamen mahlen und unter den Teig geben, dann wird er sehr gut fest, wegen der Quellfähigkeit der Leinsamen. Ansonsten Kakao draus machen, einen Teil einfrieren, mit Avocado und Flohsamsnschalen Pudding draus machen, eingewichte Cashews druntermixen und Creme zu Eis machen…. Das fällt mir spontan dazu ein! 😉

  8. Hey!

    Kann man anstatt der Walnüsse auch eine andere Art nehmen? z.B. Mandeln, Cashewkerne?
    Danke!
    Übrigens tolle Seite! Chapeau!!
    Liebst, Dani

    1. Dankeschön!
      Ja, kannst du prinzipiell schon, macht aber geschmacklich natürlich einen Unterschied. bei den cashews könnte es ein bisschen zu weich werden… Aber experimentieren geht über studieren! 😉

  9. Danke für das wunderbare und kreative Rezept. Ich habe die Brownies gestern hergestellt, ich bin echt begeistert, wie simpel sich die Zutaten ersetzen lassen. Ich habe übrigens statt Kakaopulver Carobpulver genommen. Guter Ersatz und sie schmecken himmlich 😀
    Lieben Gruss Kalu

  10. Hmmm… eine Freundin von mir hat mir deinen Blog schon vor Tagen empfohlen… und jetzt entdecke ich diesen Traum aus Schoko! Soo lecker! Magst du vielleicht auch mal ein Rezept für http://www.detox-your-life.com schreiben? Auch beim Detoxen braucht es manchmal leckere kleine Sünden… und ich esse ehr selten Schoki, so dass ich da nicht so viele Rezepte hab. Liebe Grüsse aus Zürich! Kati

    1. Hey Kati! Freut mich, dass dir unser Blog gefällt. Wir schreiben leider keine Gastartikel. Aber du kannst gerne ein Rezept von uns auf deiner Seite verlinken!
      Alles Liebe!
      Ute

  11. Diese Brownies sind total lecker! Den ersten Schwung habe ich genau nach Rezept gemacht, den durfte ich allein essen, war meinen beiden Männern zu mächtig… Jetzt habe ich – auch mangels ausreichendem Nussvorrat – das ganze statt der 300g Walnuss gemacht mit 100g Erdmandelmehl, 100g Kokosstreifen, 50g Cashewnuss und 50g Walnuss. Restliche Zutaten nach Rezept. Das mochte mein Kleiner heute schon zum Frühstück . Danke für die tollen Rezepte, ich habe noch viel abzuarbeiten!

  12. Ein schönes Rezept, meinem Freund hat es sehr gut geschmeckt, mir waren sie etwas zu gehaltvoll, wohl wegen des Kokosöls… Könnte man da etwas tun? (: Alles Liebe

    1. Wenn es das Kokosöl ist, dann könntest du das Topping weglassen… Das Schwere kommt vielleicht durch die Walnüsse! Wir essen solche Leckereien an Tagen, an denen wir Sport getrieben haben und so richtig schön hungrig sind! 🙂

  13. Liebe Ute,
    ich freu mich schon soo auf den Moment, wenn ich 300 g Walnüsse geknackt habe und mit dem Rezept loslegen kann 🙂 Weichst du die Walnüsse vorher ein (und trocknest sie vor der Verarbeitung dann wieder)? Oder ist das Einweichen bei Walnüssen nicht nötig?

  14. Was für ein Gedicht!!!Habe das Rezept gleich ausprobiert. Da ich nicht genügend Walnüsse hatte, habe ich einfach Paranüsse dazu gegeben! Echt oberköstlich!!! Wie lange hält sich der Brownie im Kühlschrank???

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