Was, ihr habt noch keine Infrarot-Sauna?!

 

Seit ziemlich genau einem Jahr haben wir ein ziemlich merkwürdig aussehendes Ding mit einem Stuhl drin bei uns stehen. Bei Gästen, die zum ersten Mal bei uns sind, sorgt dieses manchmal für irritierte Blicke oder verwunderte Fragen: „Sagt mal, was genau ist denn dieses Teil da in eurem Bad?“ Unsere Antwort: „Es ist eine unserer besten Anschaffungen, die wir jemals getan haben.“ Ja, das ist es wirklich und deswegen erzählen wir euch heute von unserem Saunarium.

Tiefenwärme in den eigenen vier Wänden – Wellness, Detox & Entspannung pur

Spürt einmal in euch hinein, wenn ihr folgendes Wort lest: Tiefenwärme. Wenn ich das Wort „Tiefenwärme“ höre, dann kommt in mir sofort ein wohliges Gefühl von Entspanntheit hoch und ich möchte sie sofort haben, die Tiefenwärme! Tatsächlich nutzte der Mensch schon immer Wärme als Heilmittel, und zwar die Wärme aus der Sonne. Wärme ist sozusagen das älteste Heilmittel der Welt. Die Sonne transportiert über Infrarotstrahlen ihre Wärme auf die Erde, wobei die Strahlen unterschiedliche Wellenlängen haben. Die Wellenlänge, die unserer eigenen Körperwärme-Strahlung entspricht, ist die heilsamste für uns. Und nun kommt das Saunarium ins Spiel, eine Infrarot-Sauna, welche Infrarotstrahlen in eben dieser idealen Wellenlänge (für Kenner: 8-10 Mikron) generiert. Diese Strahlen lösen einen wissenschaftlich und klinisch nachgewiesenen und angewandten Entgiftungs-, Regenerations-, Heilungs- und Vitalisierungsprozess im menschlichen Körper aus! Ist das nicht der absolute Wahnsinn?!

Wir wollen schwitzen! Oder wie das Saunarium zu uns kam

Im letzten Januar waren wir echt fertig. Unser Sohn hatte gerade die ersten drei Monate hinter sich und die Eltern unter euch wissen, wie anstrengend diese Zeit ist. Schlafmangel machte uns zu schaffen und der graue Januar half uns nicht gerade dabei, uns vital und energievoll zu fühlen. Was für uns eigentlich das Schlimmste war: Wir kamen kaum zum Laufen, über das wir uns sonst tagtäglich fit und ausgeglichen halten. Wir vermissten es auch, zu Schwitzen. Ja, genau, schwitzen!

Zu den Besonderheiten der menschlichen Evulotion gehört die Entwicklung von Schweißdrüsen auf der Haut und damit die Fähigkeit zu schwitzen. Dieses ermöglichte eine Kühlung über die Verdunstung des Schweißes und brachte große Vorteile hinsichtlich der Ausdauer und Anpassungsfähigkeit des Menschen gegenüber den meisten Tieren. Heute weiß man noch mehr über den Schweiß. Er stellt einen natürlichen Schutz für die Haut dar, enthält Botenstoffe und hat einen reinigenden Effekt. Wer von euch Sport treibt oder regelmäßig in die Sauna geht, weiß, wie wohltuend Schwitzen ist. Wir können schwitzen, also müssen wir schwitzen!

Eines Tages saßen wir am Frühstückstisch und jammerten rum. „Ich will laufen.“ „Ich will mal wieder so richtig schwitzen.“ Und da fiel es uns wieder ein, das Thema Infrarot Sauna! Darauf gestoßen waren wir schon etwa zwei Jahre zuvor durch den Roh-Pionier Brian Clement, Leiter des Hippokrates Health Institute in den USA. Dieser verwendet Infrarot bei seinen Patienten und empfiehlt es immer wieder sehr ausdrücklich. Ich wusste sofort, das ist jetzt das Richtige! Noch am gleichen Tag erzählte ich meiner Freundin Manuela von unserer Idee. Manuela betreibt des Shop www.prohviant.de und wir sind mittlerweile im regen Kontakt und tauschen uns über allerlei Dinge aus. Manuale fragte: „Ihr habt noch kein Saunarium?“ und es folgte ein langer Bericht über ihre eigenen Erfahrungen. Ihre Erfahrungen und ihre Begeisterung überzeugten mich noch mehr. Wir informierten uns noch ein bisschen und entschieden uns für den Kauf.

Warum wir unser Saunarium jedem empfehlen würden

Aus rein praktischer Sicht ist es zunächst einmal ein riesen Vorteil, dass unser Modell mobil ist. Man kann es überall aufstellen, sogar mit in den Urlaub nehmen, es passt in jede WG! Wir haben im Bad unseren festen Standpunkt, nehmen die Sauna aber auch gerne mal mit ins Wohnzimmer, wo wir sie vor unseren Ofen stellen. Außerdem ist sie wesentlich günstiger mit etwas über 1000 Euro als die meisten Holzkabinen. Dass der Kopf beim Saunen hinausguckt, scheint erst einmal seltsam (und ja, das sieht auch völlig bescheuert aus!). Dies hat aber einen wichtigen gesundheitlichen Vorteil, denn der Körper muss nicht wie in herkömmlichen Saunen, den Kopf kühlen. Im Gegensatz zu einer normalen finnischen Sauna besitzt die Infrarot-Sauna den großen Vorteil, dass nicht die Umgebungsluft erwärmt wird, und man deshalb zu schwitzen beginnt, sondern der Körper durch die Strahlen von innen heraus erwärmt wird. Die Umgebungstemperatur ist insofern niedriger als in normalen Saunen. Während der Schweiß nach einem herkömmlichen Saunagang etwa zu 95 % aus Wasser besteht, sind es bei der Infrarot-Sauna nur 85 %. Stattdessen kommen vielmehr Schadstoffe mit heraus. Durch die Schwingungen, die auf Zellebene ausgelöst werden, kann sich der Körper sehr leicht von Toxinen befreien. Es gibt noch viele weitere tolle Effekte und wissenschaftliche Studien, die eine Wirksamkeit bei unterschiedlichen Krankheiten feststellen. Das verwundert nicht, denn eine toxische Belastung ist Ursache vieler Krankheiten. Eines sei noch gesagt: Wer abnehmen möchte und sein Hautbild (Stichwort Cellulite) verbessern möchte, dem ist ein Saunarium sehr anzuraten. In 20 Minuten werden bis zu 800 kcal verbrannt. Ob es tatsächlich so viele sind, weiß ich nicht. Bloß, dass ich an Sauna-Tagen definitiv mehr Hunger habe! 😉

Die beste Anschaffung nach dem Mixer! 😉 😉

Achim und ich sind uns völlig einig darüber, dass diese Anschaffung sich bereits hundertfach bezahlt gemacht hat. Es ist bisher keine Woche vergangen, an dem wir nicht im Saunarium waren. In manchen Zeiten nutzen wir es sogar täglich. Schon damals, direkt nach der Anschaffung verbesserte es unseren Alltag dramatisch. Die Sauna löst eine angenehme Entspannung aus, ich würde es eine beschwingte Entspannung nennen, die einen durch den Tag trägt (ich gehe am liebsten gleich morgens rein). Und wenn wir mal weniger zum Laufen kommen, dann haben wir das schöne Gefühl der Kompensation durch die Sauna. Denn wir kommen trotzdem ins Schwitzen und entledigen uns so mancher unerwünschter Gifte. Ich kenne wirklich keinen angenehmeren Weg, regelmäßig zu entgiften (und ich habe schon einige ausprobiert!). Das ist Wellness pur. Es gab nur einen Nachteil: Plötzlich fing mein Schweiß wieder an, übel zu riechen. Ja, eigentlich habe ich sehr geruchslosen Schweiß, was mir eigentlich ganz gut gefallen hatte. Für mich aber einfach Zeichen dafür, dass der Körper sich durch das Saunarium von Dreck entledigen kann, an den er über die herkömmlichen Wege nicht sehr gut herankommt.

Wenn ihr mehr Infos zum Saunarium haben möchtet, dann meldet euch einfach bei Manuela. Über sie kann man das Saunarium beziehen und ist absolute Expertin, was dieses unglaublich fantastische Ding angeht!

Manuela Franke
Telefon: 035201 811354
E-Mail: info@prohviant.de

One thought on “Was, ihr habt noch keine Infrarot-Sauna?!

  1. Liebe Ute, danke für Deinen ausführlichen Bericht.
    Ich habe beides zur Verfügung: herkömmliche Sauna und Infrarotkabine. Letztere ist ganz sicher nicht Euer Modell, denn sie ist nicht mobil und auch der Kopf guckt nicht raus. Wenn ich aber die beiden vergleiche, so ziehe ich unbedingt die Sauna vor; ich schwitze dort viel intensiver, der Körper ist hinterher länger warm. Wenn ich aus der Infrarotkabine in kalte Umgebung komme, bin ich sofort wieder abgekühlt. Welche Art mehr gesundheitlichen Nutzen bringt, kann ich nicht beurteilen, aber für die Abhärtung könnte die finnische Sauna vielleicht geeigneter sein.

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