Würziges Nori Brot

Kennt ihr Nicht-Orte? Ein Nicht-Ort ist ein Ort, an dem man sich in der Regel NICHT befindet und an den man normalerweise NICHT geht. Weil man diesen Ort
gar nicht wahrnimmt oder weil man dort einfach keine Aufgabe hat. Oder sogar, weil man ihn blöd findet und dort Menschen vermutet, mit denen man so gar nichts zu tun hat. Von diesen Nicht-Orten gibt es tausende, direkt vor der eigenen Haustür. Was sind das für Orte? Zum Beispiel eine Handwerker-Messe, irgendein riesiges Multiplex-Kino, das Oma-Café der Stadt, eine Shopping Mall oder das Schützenfest im nächsten Ort. Ich liebe solche Orte, weil man dort viel lernen kann, weil es spannend ist, in die fremden Welten vor der eigenen Haustür einzutauchen. Ich besuche diese Orte gerne, beobachte die Menschen, lausche den Gesprächen oder nehme daran teil. Dabei genieße ich den Status des Beobachters, des Außenseiters. Viele Erkenntnisse habe ich auf diese Art schon gewonnen über das Leben und unsere Welt. Probiert es mal aus, ihr werdet erstaunt sein, wie viel Spaß es macht, wie viel Neues ihr entdecken könnt, wie es die Neugierde auf die Welt weckt, wie offen es macht und wie einfach es ist, einmal vom Alltag auszubrechen! Und all das tut sogar unserem Körper und Geist gut! „Auf andere Gedanken kommen“ ist kein blöder Spruch, sondern eine Aufforderung an das eigene Ich, der man hin und wieder nachkommen sollte. Man kann das Ganze übrigens auch weiter auf die Spitze treiben und beispielsweise einen Kurs im Salsa-Tanzen besuchen, einem Vortrag zu Astrophysik an der Uni lauschen oder als Tourist durch die eigene Stadt schlendern. ♥

Algen sind ein wichtiger Bestandteil in der Rohkost-Ernährung, denn sie liefern wertvolles Jod. Dieses ist vor allem für Schwangere, Stillende und Kinder sehr wichtig! Wir suchen immer nach Möglichkeiten, Algen in schmackhafter Form zu verarbeiten und diese Cracker sind einfach gut!

Zutaten:

  • 150 g Leinsamen
  • 100 g Knollensellerie
  • 200 g Möhre
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Sesam
  • 3 EL Nori-Flocken
  • 2 Datteln
  • 1 EL Sojasauce

Zubereitung:

Leinsamen in 300 ml Wasser einrühren und quellen lassen. Knollensellerie und Möhren klein schneiden und mit allen anderen Zutaten zu einer feinkörnigen Masse verarbeiten. Im Mixer schrittweise vorgehen, in der Küchenmaschine mit S-Messer lässt sich alles zusammen verarbeiten.

Wenn die Leinsamen etwa 20 Minuten gequollen haben, im Hochleistungsmixer zu einem kräftigen Schleim mixen. Diesen in eine Schüssel füllen und die feinkörnige Gemüse-Masse hinzugeben. Gut durchkneten.

Dann auf der Dörrfolie des Dörrgeräts dünn ausstreichen. Mit einem Spachtelmesser oder einem Kuchenheber geht das hervorragend! Es reicht für etwa 1,5 Einschübe. Dabei ist es euch überlassen, wie dick oder dünn ihr es mögt. Umso dicker, umso brotmäßiger und umso länger die Dörrzeit. Knusprige Cracker enthaltet ihr nach etwa 12 Stunden. Dabei nach etwa 5 Stunden wenden und ohne Dörrfolie weiter dörren.

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Eine riesige Auswahl an unseren Rezepten gibt es übrigens in unserem E-Book!

Und wenn ihr erfahren möchtet, was es in der Rohkost-Ernährung alles zu beachten gibt, dann sind unsere Workshops vielleicht eine tolle Möglichkeit!

7 thoughts on “Würziges Nori Brot

  1. Liebe Ute,
    ich danke die für’s umdenken-helfen. Ich bin oft so eingeschränkt / eingefahren in meinen Gedanken. Da hilft dein über-den-zaun-gucken ungemein.
    Weißt du welchen Spruch ich überhaupt nicht mag? „Das einzig beständige ist die Veränderung“. Der trifft so was von zu, dabei hätte ich es mir doch gerade so schön eingerichtet!!!

  2. Ich lese sehr gerne euren Blog und habe auch Eure facebook-Seite abonniert. 🙂
    Ich wünsche mir schon länger einen Dörrautomat, kann mich aber nicht wirklich für einen entscheiden, da es eine Vielzahl davon gibt und die Bewertungen (bei Amazon) zum Teil nicht überzeugend sind.
    Könnt ihr mir einen Tipp geben? Es sollte zu Anfang nicht unbedingt das höhere Preissegment sein, da ich mich erst Mal mit der Materie vertraut machen und auch ggfs. meinen Mann überzeugen muss.

    Liebe Grüße aus HH
    Anna

  3. … ich habe eine Frage: nach 3,5 Monaten Gourmet-Rohkost kann ich es plötzlich nicht mehr sehen. Mir kommt es so vor, als würde alles gleich schmecken. Die Kuchen alle mit einer Kokosnote, die Brote alle nussig oder sprossig. Avocados, Oliven und Rohporridge finde ich plötzlich nicht mehr so lecker. Auch meine grünen Smoothies schmecken mir nicht mehr. Ich war so glücklich mit dieser sogenannten „Gourmet-Rohkost“, weil die normale Rohkost mich seelisch nie befriedigt hat. Vor allem war ich super glücklich über diesen Blog! Und jetzt – mir fehlt was. Die Alchemie und der Genuss des Kochens… schade, weil ich mich so gut mit Rohkost gefühlt habe. Ich habe mir heute eine klassische Spaghetti Bolognese gekocht und bin beim Essen vor Entzücken fast vom Stuhl gekippt 🙂
    Ich schreibe das nur, weil ich wissen möchte, ob es auch anderen so geht?

    1. huhu,

      müssen es für dich 100% sein?
      bei mir kommt das sehr aufs wetter an. wenn es kälter wird mag ich einfach warme misobrühe. ob die dann genau 42 grad ist oder auch mal 60, ist mir egal. wichtig ist doch, das es einem gut geht und man energie hat.
      nach fastenzeiten giert mein körper nach rohkost. da geht gar nichts anderes.
      mittags brauche ich meinen salat sonst werde ich hundemüde. mein rohkostanteil liegt meist bei 70-80 %…
      grüsse suse

  4. Sehr schön, so ging es mir auch. Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meiner Familie viel mehr Rohkost unterzumogeln und war begeistert von Rohkosttorten, Porrige und vielem mehr. Leider war mein dreijähriger Sohn gar nicht und mein Mann mäßig begeistert. Ich selbst konnte es nach zwei Monaten auch nicht mehr sehen, da mir alles recht gleich schmeckte. So habe ich weiter gesucht und bin jetzt total begeistert von vitalstoffreicher Vollwertkost mit hohem Rohkostanteil. Sogar die Kinder essen es gerne und ich habe sogar schon einen Kindergeburtstag ausgerichtet. Die Kinder haben nichts bemerkt und mit Appetit alles gegessen, ohne Industriezucker oder Auszugsmehl ;).

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