Babys erste (Roh-)Kost

Heute möchten wir euch berichten, wie wir es mit der Babyernährung halten. Denn wie ihr euch vorstellen könnt, gehen wir auch hier einen naturbelassenen Weg der Ernährung. Mit unserer Tochter haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht (und machen sie täglich aufs Neue). Nun geht es mit unserem Sohn in die zweite Runde! Es handelt sich bei diesem Artikel um unsere Vorgehensweise. Wir möchten euch darauf hinweisen, dass ihr selbst die Verantwortung für euer Vorgehen tragt!

1. Langes Stillen*

Die natürlichste Ernährung für Babys ist selbstverständlich das Stillen. 6 Monate voll stillen und danach bis zum zweiten Geburtstag oder darüber hinaus solange wie es Mutter und Kind möchten. So lautet die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wir denken ebenso. Die Einführung der ersten festen Kost stellt insofern nicht der Beginn des Abstillens dar, sondern steht unter dem Schutz der Muttermilch. Auch nach der Einführung von Beikost sind gestillte Kinder besser mit Nährstoffen und Kalorien versorgt und man kann die Beikost-Einführung sehr sanft und ganz nach dem Verlangen des Babys gestalten. Natürlich ist es wichtig, dass sich die Mutter gut versorgt, denn die Qualität der Muttermilch ist abhängig vom Ernährungsstand der Mutter, das heißt, bestimmte Nährstoffe sind nur dann vorhanden, wenn die Mutter sie bereit stellen kann. Ich achte also sehr darauf, dass ich mich mit allen nötigen Nährstoffen versorge, besonders wichtig ist es, auf Vitamin B12 zu achten! Unser Sohn ist nun fast 7 Monate alt und wird größtenteils gestillt. Immer mehr möchte er aber auch feste Nahrung ausprobieren und damit kommen wir zum nächsten Punkt.

*Es liegen gute anthropologische Forschungen vor, die ein natürliches Abstillalter beim Menschen zwischen zweieinhalb und sieben Jahren berechnet haben, berühmt geworden ist in diesem Zusammenhang die Forschung von Katherine A. Dettwyler.

2. Erste Beikost: Wann?

Herkömmlich wird gesagt, dass man frühestens mit 4 Monaten mit Beikost beginnen sollte, die WHO empfiehlt 6 Monate voll zu stillen. Unsere Meinung dazu ist, dass Empfehlungen dieser Art höchstens eine grobe Orientierung darstellen können, da das Baby selbst entscheiden sollte, wann es mit der Beikost beginnt. Wann das Baby tatsächlich zum ersten Mal nach fester Kost verlangt, kann von unterschiedlichen Faktoren abhängen. Fehlt es der Muttermilch an einem bestimmten Nährstoff, wächst und entwickelt sich das Kind schnell, hat es ein älteres Geschwisterkind, so wird es wahrscheinlich früher nach fester Kost verlangen. Werden in seiner Umgebung naturbelassene Lebensmittel konsumiert,  zum Beispiel weiches, reifes Bio-Obst, hat es evtl. auch schon früh Interesse daran. Ich weiß von Rohköstlern, deren Babys sehr früh auf Durian oder wilde Mangos reagiert haben und diese problemlos essen und verdauen konnten. Unsere beiden Kinder haben mit etwa 5 Monaten zum ersten Mal Interesse und Neugierde an Beikost gezeigt. Und zwar während wir sie im Tragetuch herum getragen haben und Obst gegessen haben. Karla hat zum ersten Mal auf Banane reagiert, bei Arvid war es ein Apfel. Ab diesem Zeitpunkt haben wir unsere Kinder sehr genau beobachtet und ihnen angeboten, worauf sich ihr Interesse richtete. Als sie dann bereits nach dem Essen gegriffen haben und es sich zum Mund führen wollten, war dies unser Zeichen für die Bereitschaft unserer Kinder. Wer noch keine Kinder hat: Keine Angst, ihr werdet es ganz sicher bemerken, wenn euer Baby Interesse zeigt (das ist so süß!)!

3. Erste Beikost: Reifes, weiches Obst

Zahlreiche Familien- und Babyseiten im Netz geben ausführliche Informationen darüber, was man den Babys geben sollte. Dabei handelt es sich meist um die Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ich kann diese Empfehlungen mittlerweile auswendig! Sie gehen ungefähr so: Man startet mit einem gekochten Gemüsebrei am Mittag, dann mischt man unter diesen Brei Kartoffel und dann Fleisch. Später wird als Abendmahlzeit ein Milch-Getreide-Brei eingeführt, dann ein Getreide-Obst-Brei als Zwischenmahlzeit. Das Frühstück wird ersetzt, wenn das Baby schon vom Familientisch essen kann. Wir sind mit diesem Vorgehen so gar nicht einverstanden! Nicht nur, dass dieser Plan viel zu statisch ist und nicht ausreichend auf die Bedürfnisse des Babys eingeht. Vor allem Fleisch- und Milchbreie sind für uns völlig ausgeschlossen. Bei „Milch-Getreide-Brei“ schrillen wohl jedem Rohköstler die Alarmglocken und stellt euch vor, es wird empfohlen, Babys möglichst früh auch an Weizen zu gewöhnen: „Es wird empfohlen, mit Beginn der Beikostfütterung auch kleine Mengen glutenhaltiges Getreide zu füttern. Diese Maßnahme senkt das Zöliakierisiko um 50 %. Gluten ist dazu in kleinen Mengen einzuführen, solange noch gestillt wird.“ (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Klassische Themen in Babygruppen sind in diesem Zusammenhang übrigens Verstopfungen, wunde Popos und so allerlei entzündliche Krankheiten…

Wir haben uns lange über die „natürliche“, also artgerechte Ernährung Gedanken gemacht. Unser Ergebnis: Es sollte für Babys zu Beginn eine leicht verdauliche und möglichst wenig belastete Kost (Bioqualität!) sein. Uns erscheint es außerdem plausibel anzunehmen, dass unsere natürliche Kost aus dem besteht, was um uns herum wächst. Insofern achten wir auf regionale und saisonale Produkte. Außerdem sollte die Beschaffenheit der Nahrung dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst sein, das heißt für den Anfang vor allem weiche Kost. Ideal sind aus unserer Sicht zusammengenommen:

  • Beeren, reife Birnen oder Äpfel
  • Mangos oder Bananen (nicht regional)
  • Avocado

Das wirklich schön reife Bio-Obst zerdrückt man mit einer Gabel oder püriert es etwas. Wir machen keine kompletten Breie daraus, weil wir es wichtig finden, dass die Babys lernen, dass sich auch die Struktur der Lebensmittel voneinander unterscheidet, unterschiedliche „Erlebnisse“ hervorbringt und zum Kauen anregt. Beide unserer Kinder hatten bei der Beikost-Einführung bereits schöne kleine Milchzähnchen. Auch lassen wir unseren Kindern sehr viel Zeit, sie dürfen das Essen selbst anfassen, zum Mund führen und so die Nahrungsaufnahme mit allen Sinnen erleben! Das ist meist nicht sehr effektiv in der Menge, aber wie oben schon erwähnt, ist in der ersten Zeit das Stillen sowieso Hauptnahrungsquelle.

Zu bedenken ist, dass unser heutiges Obst leider stark überzuckert ist und zu wenig Mineralstoffe besitzt. Aus unserer Sicht ist es deshalb ratsam, nicht allzu lange mit der Einführung von Gemüse und Grünem zu warten.

4. Und dann: Gemüse! Aber wie?

Wir integrieren recht schnell Gemüse und Grünes. Zu unseren ersten Gemüsesorten und grünen Blättern gehören: Karotten, rote Bete, Spinat und Wildkräuter wie Vogelmiere, zunächst in sehr kleinen Mengen. Wann der richtige Zeitpunkt ist, dazu können wir keine Aussage treffen. Es geschieht bei uns sehr intuitiv und an der Verdauung kann man im Zweifel erkennen, ob das Baby die Kost gut verträgt oder nicht. Es ist unbedingt zu beachten, dass man Babys das feste Gemüse nicht einfach so geben kann! Die Babys können sich böse verschlucken!! Und dies entspricht sicher auch nicht dem natürlichen Vorgehen. Bei grünen Blättern ist es ähnlich. Babys besitzen noch nicht die Kompetenz, sie vernünftig zu verspeisen, allein weil ihnen genügend Zähne fehlen. Und ihr wisst, das Grüne muss man lange, lange kauen, damit es vom Körper optimal verdaut wird.

Aber wie denn nun das Gemüse geben? Auch hierüber haben wir lange nachgedacht und so manche Stunde diskutiert. Wahrscheinlich weil wir selbst nicht wahrhaben wollten, dass das beste Vorgehen wohl ist, dem Baby die Nahrung vorzukauen und sie ihm dann mit einem Löffel weiter zu geben. Das ist die älteste Methode aller Bevölkerungsgruppen auf der Erde. Es geht dabei nicht nur um das mechanische Zerkleinern der Nahrung, sondern vielmehr um das Einspeicheln und die Prozesse der Vorverdauung, die das Baby selbst noch nicht vornehmen kann. Was soll ich sagen, Babys lieben unserer Erfahrung nach vorgekaute Nahrung! Wir machen es so, dass wir einen Teil vorkauen und einen Teil im Mixer zerkleinern.

Kleine Anmerkung: Die berühmte Alicia Silverstone löste 2012 einen regelrechten Trubel mit einem von ihr hoch geladenen Video auf Youtube aus, welches zeigt, wie sie ihrem Sohn Essen vorlaut und es ihr Mund zu Mund füttert… Manchmal ist man in Hollywood ganz schön schlau!

5. Gesunde Fette

Wir geben unseren Kindern im Babyalter kein „Beikostöl“, denn Öl enthält immer die schädlichen Transfettsäuren. Im normalen Handel werdet ihr kein Öl finden, das den Kriterien eines gesunden Öls entspricht, allein weil die großen Ölmühlen immer Hitze entstehen lassen, welche dem Öl schaden. Dennoch sind Fette sehr wichtig für Babys und wir integrieren Avocados (einfach ungesättigte Fettsäuren), geschälte Hanfsamen (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) und Kokosmus (gesättigte Fettsäuren) als erste fettige Lebensmittel. Die Fette der Muttermilch bestehen übrigens zu 85% aus gesättigten Fetten. In nennenswerter Menge befindet sich in der Muttermilch außerdem die Gamma-Linolensäure. Außer in Muttermilch ist sie nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Darunter (jetzt kommts!) in Hanf. Ihr seht, wir lieben Hanf nicht ohne Grund! 🙂

… und eine Portion Gelassenheit

Dieser Weg wirkt sicher für viele abschreckend und kompliziert. Er ist mit einer längeren Stilldauer verbunden, das Vorkauen erscheint aufwendig und das selbstbestimmte Vorgehen der Babys macht einen ziemlichen Dreck! 😉 Aus den Erfahrungen mit unserer Tochter können wir aber sagen, dass es sich lohnt! Sie ist eine so gute und leidenschaftliche Esserin und liebt frische, naturbelassene Kost, ja sogar Algen, Oliven und rohen Kohl isst sie für ihr Leben gern! Es ist in der Umsetzung außerdem viel einfacher als man zunächst denkt, denn es fühlt sich so selbstverständlich an und es funktioniert ganz ohne Probleme und Widerstände von Seiten des Babys. Man muss allerdings mit irritierten, zum Teil auch abschätzigen Blicken und Kommentaren von den lieben Mitmenschen rechnen, wenn das Baby über 1 Jahr hinaus gestillt wird. Eine ordentliche Portion Gelassenheit ist insofern eine nicht zu unterschätzende Zutat, wenn es um den naturbelassenen Weg der Beikost-Einführung geht! 🙂

Wir werden weiterhin von unseren Erfahrungen und Ideen zu diesem Thema berichten. Außerdem sind wir schon seit unserer Tochter dabei, unsere Baby-Mahlzeiten aufzuschreiben und werden diese in einem Rezepte-Buch für Kinder zusammenfassen. Auch werden wir einen gesonderten Artikel zum Thema Nüsse, Saaten und Getreide schreiben… Wenn ihr Fragen habt oder eure eigenen Erfahrungen kundtun möchtet, freuen wir uns sehr über Kommentare!

Besucht uns doch auf Facebook, dort gibt es laufend Just-In-Time-Infos aus unserem Leben! ♥

20 thoughts on “Babys erste (Roh-)Kost

  1. Hallo
    Könnt ihr mich auf euren Newsletter setzten .. Ich möchte auf keinen Fall verpassen wenn eure kinderezepte erhältlich sind. Ich bin selber schwanger und zwar keine Rohköstlern Will aber weiterhin eine große Portion rohkost beibehalten und auch dem Kind geben

  2. Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Wenn auch noch ein zwei Jahre vor Familiengründung mache ich mir ständig Gedanken darum, wie ich meinen Weg wohl finden werde, denn in meinem Umfeld bin ich jetzt schon ein Alien, und dabei noch weit entfernt von z.B. Eurer Lebenssweise. Über das Rezepte Buch für Kinder freue ich mich jetzt schon 🙂

    1. Ich habe mir auch schon ewig vorher Gedanken gemacht und wusste, dass ich diesen Weg gehen möchte! Trotz Alien-Daseins, hahaha! 🙂

  3. moin ihr lieben!!!!
    wieder mal ein toller bericht, ich habe mir vor 30jahren immer gewünscht solche tollen menschen kennenzulernen und mit ihnen meine erfahrungen auszutauschen, leider war die zeit nicht reif und wir sind sehr oft belächelt und sogar beschimpft worden…………umso mehr freue ich mich, dass es diesen tollen blog gibt…………….macht weiter so!!

    glg marion

    1. Danke für dein Kommentar!
      Vielleicht ist die Zeit etwa reifer als damals – aber glaube uns- wir haben mit sehr ähnlichen Themen wie du damals zu tun… Zum Glück bekommen wir aber auch immer wieder Zuspruch, z.B. in Form von solchen Kommentaren wie von dir! 🙂 ♥

  4. Hali hallo,
    Danke für diesen tollen Artikel, habe mich schon so auf dieses Thema gefreut 🙂
    Ich hab bei meinem Sohn nun mit 6 1/2 Monaten (gerade als er die ersten 2unteren Zähnchen bekommen hat) mit Avocado angefangen. Mit Gabel zerdrückt. Später dann Bananen, die mochte er sehr gerne dann beides
    gemischt. Mango habe ich dann pürriert. Und dann wollte er unbedingt auf dem Essen rumkauen am liebsten Äpfel. Nur war das Problem das er Stückchen abgebissen hat und die dann rauswirgen musste also richtig schlimm verschluckt, auch bei weicher Banane, wenn er davon zu großes Stück abgebissen hat. Und nun will er kein Brei. Festes Obst /Gemüse trau ich mich nicht ihm zu geben (Verschluckunfsgefahr) jetzt hat er fast 2 Wochen keine beikost bekommen nur Muttermilch hat ihm aber auch nicht so gefehlt hab ich das Gefühl. In den 2wochen hab ich ihm zwar trotzdem mal Obst brei angeboten und mal an nem Apfel Kurz knabbern lassen. Das mit dem vorkauen probier ich dann mal aus. Wenn er sich nicht wieder den Löffel angelt. Also denke ich mal er wird mir schon zu erkennen geben wenn er mal wieder essen mag. Wo ich mir mehr Sorgen mach, wie das sein wird mit dem Kindergarten Essen?! Was meint ihr dazu?

    1. Das hört sich doch richtig an, ich denke, du machst das toll! Lass ihm die Zeit, die er braucht. Ein bisschen an Banane verschlucken passiert schon mal, kritisch wird es bei festen Stücken (Apfel, Möhre etc.).
      Ja, irgendwann kommt man an den Punkt, wo man die Kinder ein Stück in die Welt entlässt. Ich denke, man kann schon ein bisschen mit dem Kindergarten sprechen, allerdings ist es für uns auch sehr wichtig, dass unsere Kinder sich in der Gemeinschaft wohlfühlen und mitmachen können. Wir vertrauen darauf, dass unsere Kinder ihren eigenen weg finden und werden zu Haus weiterhin leckere bunte Rohkost essen. Da sie sowieso nur halbtags in den Kindergarten kommen, gibt es ja nur eine Mahlzeit auswärts. Und damit können wir gut leben! 🙂
      Liebe Grüße!
      Ute

  5. Vielen Dank für diesen informativen Artikel!
    Ich hätte eine Frage: Gibt es Studien darüber, dass Getreide schlecht ist? Wäre toll, wenn ihr mir einen Literaturverweis darüber nennen könntet! Ich interessiere mich sehr für dieses Thema, aber bis jetzt habe ich immer nur davon gelesen wie wichtig und nährstoffreich unser Getreide doch ist…
    Danke und viele Grüße!

  6. Ihr Lieben,
    schön ist dieser Artikel und genau so möchte ich es auch machen. Wie kommt man bloß darauf, einen „Fahrplan“ für die Beikost festzulegen, der für alle Babys weltweit/deutschlandweit gelten soll? So ein Quatsch… Das Baby entscheiden zu lassen, was es wann essen will, finde ich genau richtig! Das hat ja auch mit Respekt zu tun und damit, dem Baby eine gewisse Kompetenz, was das Erkennen seiner eigenen Bedürfnisse angeht, zuzutrauen. Breie möchte ich soweit es geht deswegen auch vermeiden. Vor allem das Mischen verschiedener Zutaten halte ich für problematisch.
    Unser Kleiner ist noch nicht mal da und ich bin schon SOOOOO gespannt, wonach sein kleines Händchen als erstes greifen wird! :)))
    LG Karina

  7. Liebe Ute,
    vor nicht allzu langer Zeit hast du ein Bild auf Instagram von Milchsauer vergorenem Getreide gepostet. Gibt es dazu bald noch ein Rezept? Ich fand das klang sehr interessant. Im Internet bin ich zu dem Thema leider nicht fündig geworden.
    Liebe Grüße
    Michaela 🙂

    1. Hey Michaela!
      Ja, dazu gibt es nichts im Netz. Wir sind noch fleißig am herum experimentieren und werden darüber bald berichten. Es ist wirklich toll, so viel sei schon mal verraten! 😉
      LG
      Ute

  8. hallo ute, bin auf deine seite gestoßen dank facebook.
    mein 4. kind ist gerade 9 monate alt und wir haben jetzt angefangen ihn roh zu füttern, naja, ich hab angefangen und wenn mein mann zuhause ist erklär ich ihm alles 🙂
    mein großer, jetzt 14, hat im 1. lebensjahr nur roh und im 2. lebensjahr überwiegend roh gegessen und der ist sowas von gesund. wenn der mal krank ist dann geht das 1 tag. mittlerweile ißt er vorzugsweise gekocht, aber was wir den kindern in den ersten 2 jahren, wo wir die kontrolle über das haben was sie essen, mitgeben können, das ist beeindruckend.
    lg, simone

    1. Hallo Simone!
      Das ist so motivierend, was du sagst. Wir bekommen sooo oft zu hören: „Ist ja schön und gut mit der Ernährung, aber spätestens im Kindergarten ist noch sowieso alles hinüber.“ Und wir sagen:“Die ersten Jahre prägen so doll und der Rest fügt sich von ganz alleine.! 🙂
      Danke für dein Kommentar!!
      🙂
      Ute

      1. hallo ute, das steht eben auch in dem buch „gesund von geburt an“ was mich jetzt wieder drauf gebracht hat, mein baby roh zu ernähren. die ersten 2 jahre sind absolut prägend. meine 2 mittleren hab ich zwar „normal“ ernährt, aber normal bedeutet bei uns ja schon viel rohkost, keine kuhmilch, selten süßigkeiten…. wenn wir unterwegs sind hab ich gemüse, obst und nüsse dabei. ich kann nicht verstehen warum eltern kekse und so ungesundes zeug mit zum spielplatz nehmen. grad unterwegs futtern die kleinen mäuse doch das was da ist.

        mir fehlen nur im alltag die ideen, was ich für unsere großfamilie zubereiten kann, damit alle satt werden. ich werd noch weiter auf deiner seite stöbern. danke daß du diese tolle seite aufgebaut hast.

        lg, simone

  9. Hallo Ute,
    zunächst ein großes Lob auf deinen Blog 😃
    Mich würde interessieren welche grünen Blätter du im Winter für Babys empfehlen kannst? Mir fallen da lediglich Brombeerblätter und Grünkohl ein….Mein kleiner ist gerade 5 Monate alt und interessiert sich zunehmend für’s Essen.

    Viele Grüße
    Lena

  10. Ein liebes Hallo an alle. Es tut richtig gut all das zu lesen. Denn von Freunden und Bekannten in meiner Umgebung werde ich meist belächelt über meine Ernährung für unser Baby. Manchmal ist man da schon etwas unsicher. Mein Mann und ich essen schon einige Jahre überwiegend vegetarisch und Rohkost. Ich habe mich auch viel mit dem Thema -Darm- beschäftigt und als ich schwanger wurde habe ich mir fest vorgenommen unserem Baby unbedingt die beste Nahrung zu geben die es gibt. Sie ist jetzt 8 Monate und bis vor 6 Wochen wurde sie voll gestillt. Jetzt bekommt sie etwas Beikost und sie liebt alles was ich ihr anbiete. Zum Beispiel Mango, Pfirsich, Melone, Kiwi, Fenchel, eingereichte Nüsse und Datteln, Avocado, nur GEKEIMTES Getreide Kaktusfeige, eingeweichtete Aroniabeeren usw.und natürlich Mumi😊 Ihr bekommt alles prima. Das merke ich besonders am Stuhlgang. Der hat noch nie gestunken oder war irgendwie komisch. Meine Freundinnen erzählen, dass der Stuhlgang ihrer Babys so schlimm stinken würde seid dem sie Brei geben…. Warum wohl…

    Sie hatte noch nie Bauchweh und die schläft schon seid längerem nachts ihre 12 Stunden durch.

    Das wichtigste ist echt den Darm gut aufzubauen. Denn das ist der Sitz des Immunsystems . Und das Baby/Kind hat gute Chancen Krankheiten gut zu meistern oder gleich aus dem Weg zu gehen (so sagt das meine Heilpraktikerin).

    Ich kann auch sehr das Buch GESUND VON GEBURT AN von Marianne Niederer empfehlen. Das war mir eine große Hilfe mich manches zu trauen und selber kreativ zu werden.

    Ich wünsche allen hier alles Liebe und Gute und viel Freude bei der Ernährung von unseren kleinen Wundern.

    Es müsste echt noch viel mehr Rezepte Bücher geben über Rohkost für Babys.
    Werde weiter auf der Seite stöbern.
    Lg

  11. Liebe Ute,
    Irgendwie klappt es bei uns nicht so recht mit der rohen Beikost. Meinst du es liegt daran, dass ich selbst mehr Gekochtes esse und durch die Muttermilch der Geschmack einfach so auf Gekochtes geeicht ist? Mein Sohn ist jetzt 10 Monate und ich möchte ihn gerne möglichst viel roh ernähren solange es halt möglich ist mit 3 Geschwistern, die leider nur wenig Rohkost essen. Ich habe schon sooooo viele Rohkostbrei Varianten versucht und musste sie letztendlich wegwerfen. Das tut ganz schön weh bei den Preisen für Biogemüse usw. Gekochtes Gemüse zerdrückt isst er ohne Probleme. Er zeigt schon sehr deutlich was er mag und was nicht. Natürlich gebe ich ihm bei jeder Gelegenheit ein Stück Gurke, Karotten, kohlrabi, Apfel etc in die Hand und er knabbert ein bisschen daran, aber essen kann man das nicht nennen. Vorkauen möchte ich es nicht wegen meiner Amalgam Füllung. Und mit meinemir Mixer kann ich nur grosse Mengen parieren und dann ist der pure Geschmack so verändert. Mensch was kann ich noch Tun? Hat jemand einen Rat? Sollte ich ihm überhaupt dann Gekochtes Gemüse anbieten? Er hat ja schon Hunger und ich merke, dass ihm die Muttermilch nicht ausreicht. LG Steffi

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