Dattelpaste zum Süßen

Womit denn nun süßen? Diese Frage beschäftigt viele Neueinsteiger der Rohkost. Honig ist umstritten und passt nicht in eine vegane Ernährungsweise. Aber auch der in der Rohkost-Küche viel verwendete Agavendicksaft ist unter anderem wegen seiner industriellen Verarbeitungsweise nicht unumstritten. Darauf hat besonders David Wolfe aufmerksam gemacht (lest seine Kritik einfach hier nach!).

Wir haben grundsätzlich kein Problem mit Honig, zumindest nicht von zertifizierten Bio-Imkern. Wir haben vor einiger Zeit eine Imkerei besucht und uns von der guten Qualität des Honigs überzeugen lassen. Dennoch sieht unser Experiment derzeit die 100%ige vegane Rohkost vor, so dass wir momentan keinen Honig verwenden.

Nachdem wir aber öfter auf das Problem gestoßen sind, dass wir wegen der guten Dosierbarkeit flüssiges Süßungsmittel brauchten, haben wir uns eine Art Dattelhonig gemacht, der dieses Bedürfnis wunderbar erfüllt. Und auch, wenn wir selbst gar nicht so viel süß brauchen, ist es doch toll, wenn man diese Möglichkeit für Gäste hat, die aus der konventionellen Kost kommen! Hier das total simple Rezept:

  • 20 frische Datteln
  • alternativ: 12 getrocknete Medjool oder 20 Deglet Nour Datteln, über Nacht eingeweicht
  • 300 ml Wasser (bei getrockneten Datteln das Einweichwasser mit verwenden)

Zutaten im Mixer zu einer cremigen Paste pürieren. Wenn man eine festere Konsistenz möchte, verwendet man weniger Wasser. Umgekehrt verwendet man bei einer flüssigeren Konsistenz mehr Wasser. Fügt man eine Vanilleschote hinzu, enthält man eine tolle Vanillepaste. Ebenso verhält es sich mit Zimt. In einem verschließbaren Gefäß (z.B. Einmachglas, Honigglas) im Kühlschrank aufbewahren (hält ca. 1-2 Wochen). Wir verwenden die Dattelpaste für Kuchenböden, Eis, Puddings oder süße Cremes.

Dattelpaste

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