Domino Steine – Was dein Herz begehrt!

Wir leben ja in einer Welt, in der es gar nicht so einfach ist, das „Richtige“ zu tun. Es tatsächlich umzusetzen. Mit richtig meine ich, was jeder von uns für richtig hält. Ich für mich, Du für dich. Jeder für sich. Wir alle wissen, dass es richtig ist, uns gut zu ernähren. Uns mit dem Besten zu versorgen, was wir in unserer Welt für uns finden können. Eine der zentralen Bedingungen dafür, uns lebendig zu fühlen… Uns so gut zu fühlen, wie es für uns möglich ist… Das Wissen über eine gesunde Ernährung liegt ja quasi auf der Straße. Jeder weiß, Fleisch ist nicht gut, Zucker ist nicht gut, zu viel Fett ist nicht gut, Alkohol und Rauchen sind nicht gut… Und was passiert? Nichts! Nichts passiert. Wir tun nicht das, was wir für richtig halten. Ich kenne unzählige Menschen (und auch ich gehörte jahrelang dazu), die sich fragen: Warum ist das so?? Warum handle ich gegen meine Überzeugungen, Wünsche, Vorsätze…? Mittlerweile habe ich viele Erkenntnisse zu diesem Thema gesammelt. Es ist zum Beispiel so, dass Entscheidungen, Wünsche und Vorsätze, die wir rational mit Hilfe unseres Verstandes treffen, oft nicht mit Absprache unserer inneren Kraft geschehen. Die innere Kraft – unser Unterbewusstsein – ist jedoch viel stärker als unser Verstand, unser Bewusstsein. Weit über 90 % unserer Handlungen und Gefühle werden über das Unterbewusstsein kontrolliert. Und wisst ihr, was das Unterbewusstsein treibt? Es ist ganz einfach. Alles, was über lange Zeit stabil geblieben ist, erkennt es als verlässliches System an. Dieses System bedeutet Sicherheit, Schutz und Gleichgewicht. Es hält uns auf der Spur und das ist das größte Ziel unseres Unterbewusstseins, das es wirklich sehr gut mit uns meint! Voller Elan stellen wir (getrieben von unserem Bewusstsein, unserem Verstand) zum Beispiel unsere Ernährung um. Starten voller Enthusiasmus! Und nach zwei Wochen gibt es einen Rückfall in alte Gewohnheiten, eine feine Fressattacke. Wie sich das anfühlt? Als würden wir versagen. Viele sagen sich nun: „Ich bin nicht diszipliniert genug.“ oder „Ich bin nicht gut genug.“(je nach Typ gibt es auch einen anderen Umgang damit). So war es bei mir. Diese Vorwürfe tun weh und schwächen uns. Dabei sind sie vor allem eines: Grundlos! Denn am Werk war unser Unterbewusstsein. Es hat es einfach zu gut drauf, das Gleichgewicht wieder herzustellen und war der Drahtzieher dieses perfekt ausgeführten Rückfalls! Was dies nun bedeutet muss ich wahrscheinlich nicht mehr ausführen: Wollen wir etwas in unserem Leben wirklich verändern, weil wir wissen, dass es richtig ist, dann geht das nicht, ohne dass wir unser Unterbewusstsein mit ins Boot holen!

Ich habe mit meinem Unterbewusstsein ein super Kommitment geschlossen.

Ich: „Ich möchte das tun, was richtig für mich ist. Für mich ist das die Rohkost-Ernährung.“

Mein Unterbewusstsein: „Du spinnst wohl. Da gerät alles aus den Fugen! Erwarte nicht, dass ich da mitziehe.“

Ich: „Und wenn sich gar nicht so viel ändert? Du bekommst weiterhin ganz viel, was dir vertraut ist.“

Mein Unterbewusstsein:“Abgemacht!“

VERSPROCHEN!

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Zubereitung:

Ihr erhaltet etwa 60 Stück.

Dieses Rezept besteht aus drei wesentlichen Schritten: Erstens der Zubereitung des Lebkuchenteiges, der über Nacht dörren muss. Zweitens aus der Zubereitung der Füllung und Schichtung des Teiges, der dann im Gefrierfach fest werden muss. Drittens wird die Schokoglasur übergezogen.

Hinweis: Manche schreckt es ab, wenn ein Rezept quasi über mehrere Tage zubereitet wird. In der Rohkost gibt es allerdings Rezepte dieser Art und irgendwann verändert sich die ganze Art zu denken und es stört keineswegs mehr! In meinem Alltag mit Kindern kommt es mir sogar sehr gelegen, hin und wieder etwas kleines zu machen als eine große Küchenaktion zu starten, die SOWIESO nicht umzusetzen wäre! 🙂

Lebkuchen-Teig:
  • 300 g gemahlene Erdmandeln
  • 250 g Datteln
  • 200 g Feigen
  • 1 TL getrocknete Zitronenschale
  • 1 TL frischen Ingwer, gerieben
  • 1 TL Lebkuchengewürz von Brecht oder von folgenden Gewürzen jeweils eine Messerspitze: Zimt, Nelken, Anis, Muskatnuss, Kardamom

Datteln und Feigen vollständig einweichen.  Zusammen mit den Gewürzen und ohne Einweichwasser im Mixer zu einer homogenen Masse mixen. In eine Schüssel füllen und mit den gemahlenen Erdmandeln gut kneten bis eine feste, nur noch wenig klebrige Masse entsteht. Auf etwa 0,7 cm Dicke ausrollen. Am besten klappt dies, wenn man den Teig zwischen zwei Dörrfolien legt. Man bekommt die Menge eines Einschubes im Sedona- oder Excalibur-Ofen. Das sind etwa 30 x 30 cm. In der Mitte längs durchschneiden. Nun etwa 12 Stunden dörren, dabei einmal wenden und ohne Dörrfolie weiter trocknen.

 

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Wenn man den Teig morgens zubereitet hat, dann folgt ein gemütlicher Abend in der Küche!

Füllung:

Kirschmarmelade:
  • 200 g Kirschen, aufgetaut und gründlich abgetropft
  • 1 Feige
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 1 EL Agavandicksaft (kein Muss)

Alles mixen und zur Seite stellen. Ergibt etwas mehr als benötigt und kann im nächsten Smoothie landen (kleinere Mengen sind im Mixer schwierig).

Marzipancreme:
  • 200 g Mandelpüree oder weißes Mandelmus
  • 100 g Dattelpaste*

*hergestellt aus (evtl. eingeweichten) Datteln und Wasser, die im Mixer fein püriert werden.

Zu einer zähflüssigen Masse mixen. Das passiert ganz automatisch! 😉 (Nun kennt ihr zugleich das einfachste Marzipanrezept der Welt)

Schichten der Dominosteine:

Nun legt ihr beide Hälften des Lebkuchen-Teiges nebeneinander. Eine Hälfte bestreicht ihr mit der Kirschmarmelade (nicht zu dick!). Die andere Hälfte mit der Marzipanmasse. Nun klappt ihr die Hälften übereinander und drückt sie sanft fest. Zur optimalen Weiterverarbeitung kommt das Ganze nun ins Gefrierfach bis es fest ist. Also über Nacht und ihr dürft euch jetzt noch einen schönen Weihnachtsfilm anschauen!

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Schokoladenüberzug:

Um eine dicke, schön zu verarbeitende Glasur herzustellen, Kokosöl schmelzen, mit Agavendicksaft, Datteln und Kakaopulver in den Mixer füllen und langsam mixen. Nach und nach das Wasser hinzugeben. Wenn ihr eine glatte Glasur habt, diese in eine Schüssel füllen.

Gefrorenen Lebkuchenteig aus dem Gfrierfach nehmen, die Ränder etwas begradigen, mit einem scharfen Messer in Dominogröße schneiden und mit der Glasur überziehen. Was dafür die beste Methode ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Letztlich komme ich immer an den Punkt, wo ich es mit den Händen mache. 😉 Die Glasur reicht genau für die Menge aus. Beim Naschen also zusammenreißen!

Ab in den Kühlschrank und Glasur fest werden lassen. Einen Teil ins Gefrierfach für Weihnachten!

 

Mehr über unser Unterbewusstsein und wie wir es schaffen, uns wirklich gut zu ernähren, bekommt ihr in unserem Einsteigerkurs „Das Geheimnis der Rohkost entdecken.“ Gleich im Januar könnt ihr euer Leben umkrempeln! HIER geht es zu allen Infos.

Herzensrezepte zur Unterbewusstseins-Überlistung gibt es außerdem in unserem Buch „Was dein Herz begehrt“.

Und sonst kommt uns einfach auf Facebook besuchen und genießt mit uns die Weihnachtszeit! ♥

 

8 thoughts on “Domino Steine – Was dein Herz begehrt!

  1. Ihr Lieben, ich freue mich wie ein kleines Kind über dieses Rezept, zumal ich schon ein riesiger Fan Eures Lebkuchenrezeptes bin.
    Der Teig für die Dominosteine ist bereits im Dörrgerät. Ich einen kleinen Excalibur und habe zwei Einschubfächer für den Dominosteineteig verwendet & ein weiteres habe ich nochmal mit Lebkuchen belegt. Hoffe die Dörrzeit geht schnell vorbei. Da ich eine Mandelallergie habe verwende ich Cashewkerne, Rosenwasser & etwas Agavendicksaft für das Marzipan. Die Marmelade wird eine Quittenmarmelade, da wir zig Körbe voll in unserer Scheune stehen haben 🙂 Ich würde die Dominosteine gerne nicht einfrieren…geht das auch ohne diesen Schritt? Habt ihr eine alternative Idee? Freue mich über Euer Feedback & nochmal von Herzen Danke für Eure tollen Rezepte 🙂

    1. Hey Tine!
      Das Einfrieren erleichtert das weiterverarbeiten, sprich das Zuschneiden. Mit einem tollen scharfen Messer und wenn dein Marzipan sehr fest ist, gelingt es sicher auch so! 😉

  2. Hey! Ich würde euer Rezept sehr gerne ausprobieren, habe aber leider kein Dörrgerät. Geht das auch im Ofen zu trocknen und habt ihr hierfür Tipps und Tricks? :o)

    Danke
    Ulrike

    1. Hey Ulrike!
      Du kannst auch bei 50 Grad Umluft trocknen, das ist dann nicht mehr 100 % roh, aber immer noch tausend mal besser als gebacken! 🙂

  3. Hallo Ute, tolles Rezept. Bin schon dabei, es nach zu machen. Folgende Fragen dazu: die Marzipanmasse erschien mir sehr viel, deshalb habe ich nur die Hälfte gemacht. Aber sie ist relativ flüssig, läuft bei Zimmertemperatur ( beim Zuschneiden der Stücke) heraus. Was habe ich da falsch gemacht?beim Schokoladenüberzug bin ich etwas skeptisch. Bei Verwendung von Kokosöl schmilzt doch der Überzug, wenn die Teile nicht mehr im Tiefkühlschrank sind. Wie war das bei dir? Und wenn dann noch Wasser in der Masse verarbeitet wird, ist das dann von vornherein nicht zu flüssig?
    LG Karin

    1. Hallo Karin!
      Wie flüssig war denn deine Dattelpaste? Evtl. könnte es daran liegen. Die Masse sollte zähflüssig sein, aber auch nicht fest! Nicht ganz fest in der Mitte hat es einen schöneren Effekt beim Essen. Das Zuschneiden der Stücke sollte nach dem Frieren geschehen, ansonsten ist es auf jeden Fall schwierig…
      Der Schokoüberzug ist nicht zu flüssig und hat eine tolle Konsistenz zum Verarbeiten. Ich bewahre alles im Kühlschrank auf, was mit Kokosöl verarbeitet wird. Aber es schmilzt auch nicht bei Zimmertemperatur weg. Kokosöl hat einen Schmelzpunkt bei 24 Grad.
      Ich hoffe, alles gelingt!
      Liebe Grüße!

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