Nachos

Nachos roh vegan

Diese Nachos habe ich meinen Gästen an meinem Geburtstag serviert und sie sind sehr gut angekommen! Ich liebe es, hin und wieder mit Crackern, Chips und Nachos zu experimentieren. Wir essen sie nicht klassisch abends vor dem Fernseher, sondern lieben es, wenn wir zu einem schönen großen Salat noch eine Kleinigkeit haben. Man bekommt dann das Gefühl eines Mehrkomponenten-Essens! Es ist doch erstaunlich, mit welch kleinen Tricks man zu einem zufriedenen Rohkost-Mahl kommt. Wir sind nämlich der Überzeugung, dass es mindestens ebenso die kulturellen Aspekte sind, die die Umstellung auf eine andere Ernährungsweise oft schwer machen. Eben zum Beispiel das Gefühl eines Mehrkomponenten-Essens! 😉 Zu den Nachos schmecken seeeeehr gut unsere mexikanischen Dips (Salsa Verde und Salsa Mexicana)!

Zutaten:

  • 500 g Maiskörner, tiefgefroren*
  • 250 g Goldleinsamen
  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2-1 TL Chillipulver
  • 1TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz (oder je nach Geschmack)

* Wir kaufen tief gefrorenen Mais von Demeter, bei den konventionellen Produkten wären wir wegen möglicher Genveränderung vorsichtig!

Zubereitung:

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Der Mais sollte vollständig aufgetaut und abgegossen sein. In den Mixer geben und mit der Paprika zu einer konsistenten Masse mixen. Dann würzen, abschmecken und in eine Schüssel geben. Dann rührt ihr die Leisamen gleichmäßig unter und lasst den Teig etwa eine Stunde quellen. Anschließend streicht ihr den Teig auf mit Backpapier oder Paraflex-Bögen ausgelegte Bleche des Dörrgeräts (der Teig reicht für etwa 2-3 Bleche im Dörrgerät) dünn aus, schneidet sie in Dreiecke und lasst sie im Dörrgerät bei 42 Grad vollständig trocknen bis sie schön knusprig werden. Je nachdem wie dick oder dünn ihr den Teig ausgestrichen habt, kann dies bis zu 20 Stunden dauern. Es geht schneller, wenn ihr den Teig nach einigen Stunden wendet.

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19 thoughts on “Nachos

    1. Eigentlich kann man alle Rezepte aus dem Dörrgerät auch im Backofen machen. Den stellt man auf die niedrigste Temperatur und lässt die Tür einen Spalt offen, damit die Flüssigkeit entweichen kann. Wenn einem die Rohkostqualität nicht so wichtig ist, kann man es natürlich auch bei höheren Temperaturen versuchen, dann geht es schneller. 🙂

  1. Danke für die tolle Rezeptidee.
    Ich werde es mal ausprobieren, allerdings mit getrockneten Maiskörnern, die ich dann zu Mehl mahle…..

    1. Das ist auch eine gute Idee! Da braucht man dann wahrscheinlich noch etwas Wasser, damit die Leinsamen etwas zu Quellen haben und das Ganze schön zusammenhält!

  2. Sind TK-Produkte denn Rohkost-Qualität? Oder kann man sagen, dass es konventionelles TK-Gemüse zwar nicht ist, aber Demeter-Qualität TK-Gemüse/Obst ist zur Not in Ordnung? (Und eine weitere Frage: Falls man nicht so der Mais-Fan ist oder auf Nummer Sicher gehen möchte bezüglich Genveränderung – Was könnte man anstatt Mais nehmen? Wäre ja auch einmal ein Experiment Tortilla-Chips* aus etwas anderem zu fertigen!)

    Gruß, Denise

    *dreieckige Chips zum dippen = Tortilla-Chips, große Schalen aus Mais, die man befüllt = Nachos 😉

    1. Hallo Denise,

      TK-Ware ist ja nicht gleich TK-Ware. Sie kann immer dann als roh bezeichnet werden, wenn sie vor dem Einfrieren nicht gekocht oder anders verarbeitet wurde. Das Naturprodukt ist die bessere Wahl, keine Frage, jedoch in unseren Gefilden nicht immer verfügbar. Es gibt Rohköstler, die keine gefrorenen Produkte essen, die allermeisten, die wir kennen, tun dies schon, zumindest hin und wieder. Es ist eben eine tolle Möglichkeit der Haltbarmachung, ohne dass wertvolle Vitalstoffe verloren gehen. So frieren wir z.B. auch Beeren aus unserem Garten im Sommer ein, um von ihnen auch im Winter profitieren zu können. Auch lieben wir Rohkost-Eis, das ohne Einfrieren nicht machbar wäre.

      Klar kannst du auch anderes Gemüse verwenden, z.B. Paprika. Dann hast du eben Cracker oder eben Paprika-Nachos! Wobei du die deiner Definition zufolge ja nicht so nennen dürftest, da ja das Mais schon essentieller Bestandteil ist! 😉

      Liebe Grüße,
      Ute von Nordisch Roh

  3. Sieht total lecker aus. So langsam denke ich darüber nach, mir auch einen Dörrofen zu kaufen. Im Backofen, wäre das wahrscheinlich Energieverschwendung.

    1. Hey Anja!

      Das war letzlich auch unser Argument für einen Dörrofen. Und wir sind sehr glücklich darüber, da man so viele tolle Möglichkeiten hat und gerade wenn man die Rohkost wirklich als Lebensprojekt begreift (so wie wir), dann lohnt es sich einfach! 🙂
      Wir haben uns gleich ein sehr gutes Gerät geleistet und haben die Entscheidung keine Sekunde bereut. Ich kenne viele, die sich zunächst ein billiges Gerät gekauft haben und sehr unzufrieden waren. Aber die Entscheidung hängt natürlich von vielen persönlichen Faktoren ab!

      http://www.perfektegesundheit.de/shop/product_info.php?products_id=1793

      Liebe Grüße!
      Ute

  4. Hallo Ute und Achim!
    Pinterest hat mich hier vorbeigeschickt und ich bin ganz froh darüber! Vielen Dank für dieses schöne Rezept, ich habe es gleich wietergepinnt und sehe mich hier noch weiter um…Ihr habt tolle Sachen!
    Alles Liebe
    Veronika

  5. Huhu ihr Beiden ;-),
    ersteinmal möchte ich mich für euren tollen Blog bedanken. Ich lese schon einige Zeit mit (auch auf fb ) und habe schon einiges ausprobiert. Alles wirklich superlecker. 🙂
    Am Wochenende habe ich mal eure Nachos gemacht und muss sagen…….ich bin begeistert. Der Geschmack ist einfach nur sensationell, man schmeckt den Mais und die Paprika so richtig raus. Da kommt wirklich nichts gekauftes ran. Vielen Dank also auch für dieses Rezept.
    Nun habe ich dazu aber auch eine Frage. Funktioniert das auch, wenn die Leinsamen gemahlen werden? Ich würde die Nachos auch gern für meine Freundin machen, die darf aber solche Sachen wie Leinsamen oder Sesam und was es da sonst noch so gibt, nur geschrotet oder besser noch gemahlen essen.
    Lg Irina 🙂

    1. Hey Irina! Danke für dein Kommentar, wir freuen uns, dass du uns und unsereb Blog verfolgst! 🙂 🙂
      Das Rezept funktioniert ganz sicher auch mit gemahlenen/geschroteten Leinsamen, denn ihre Fähikeit, Wasser zu binden, verlieren die Leinsamen dadurch nicht. Es kann sein, dass sich Geschmack und Konsistenz etwas verändern, aber ein sehr großer Unterschied wird das nicht sein.

      Wir wünschen dir noch ganz viel Freude mit unseren Rezepten und überhaupt! 😉

      Liebe Grüße,
      Ute

  6. Schmecken genial gut. Ich bewahre die übrigens in einer Tupperdose auf, ohne Deckel, nur mit einem Tuch drüber. So bleiben sie schön knusprig. Ich hab sie heute mit dem Avocado „Eier“ Salat von Nordisch Roh gegessen – ein Traum. Ich stauner immer wieder über die tollen Rezepte und die Hammer-Geschmacksmomente hier. Danke!

  7. Pingback: Rohkost-Nachos

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