Nahrungsergänzungen ja oder nein? Meine Erfahrungen

Als ich vor vielen Jahren begann, mich mit dem Thema Rohkost zu beschäftigen und meine ersten tollen Erfahrungen machte, da wurde mir klar: Natürliche Nahrung liefert uns Menschen alles, was wir brauchen. Viele Jahre war das meine Überzeugung. Doch umso mehr Bücher ich las über Ernährung, über Gesundheit, über Anbau- und Produktionsmethoden unserer Nahrung, umso mehr geriet mein Weltbild ins Wanken. Kann die heutige Nahrung uns bei den heutigen Lebensbedingungen wirklich nähren? So, dass wir unsere volle Kraft entfalten? Wohl nicht. Die für unsere Gesundheit so überaus wichtigen Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme…) in der herkömmlichen Nahrung reichen nicht aus, um uns vollständig zu versorgen. Mehrmals überdachte ich meine Ernährung und immer wieder integrierte ich Neues. Zunächst stellte ich auf 100 % Biokost um. Ich fing an, Wildkräuter zu essen und Sprossen zu ziehen. Ich legte mit einen Entsafter zu und trank täglich Gemüsesäfte, aß Chlorella und Spirulina. Auf diesem Niveau erfuhr ich ein wirklich neues Körpergefühl!

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Einkaufen auf dem Wochenmarkt – bei regionalen Biobauern

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Bei uns kommt das Bestmögliche auf den Tisch!

In meiner Beratung kam ich an Grenzen

Vor über 3 Jahren begann ich, andere Menschen in Gesundheitsfragen zu beraten. Ich wollte, dass noch viel mehr Menschen die Erfahrungen machen, die ich machte. Dass die Menschen in ihre Kraft kommen und ihren Körper mit Glück und Wohlbefinden erleben. Doch ich geriet schnell an meine Grenzen. Warum? Meine Ernährungsform war den meisten Menschen nur schwer zu vermitteln. Wisst ihr eigentlich wie viel es kostet, Biogemüse für tägliche Säfte zu kaufen oder im Winter täglich frisches Grün ranzuschaffen, Getreidegras zu ziehen? Wir geben ca. 1000 Euro im Monat für Lebensmittel aus. Das zweite Problem: Zeit! Täglich Säfte herstellen, Sprossen spülen, alles frisch herstellen. Alle paar Tage einkaufen. Für jemanden, der Vollzeit arbeitet, kann das schon eine Herausforderung werden. Das dritte Problem: Know-How. Erzähle doch mal deiner Nachbarin nebenan, sie solle jetzt jeden Tag Sprossen ziehen. Und sie müsse sich jetzt einen Entsafter anschaffen. Und außerdem Wildkräuter sammeln. Für Smoothies bräuchte sie dann auch noch einen Mixer… Ich könnte die Liste jetzt vorführen. Ihr merkt es selbst. Mit dieser Herangehensweise konnte ich nur scheitern, denn sie geht an der Lebensrealität der allermeisten Menschen vorbei!

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Alles selber zubereiten – jeden Tag!

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Vitalstoffmangel – Ursache für viele Krankheiten

Gibt es einen anderen Weg, dass Menschen ihre Gesundheit sofort verbessern können, die Veränderungen in ihrem Lebensstil aber Schritt für Schritt gehen dürfen? Vitalstoffe sind ein wichtiger Schlüssel für unsere Gesundheit. Und der Effekt, den ich mit Wildkräutern, Säften und Sprossen erzielte, lag in der hohen Zufuhr von Vitalstoffen begründet. Verglichen mit den Menschen aus der Steinzeit nehmen wir heute viel weniger Vitalstoffe durch die Nahrung auf. Gleichzeitig benötigt unser Körper in der heutigen Zeit mehr Schutzstoffe, denn wir sind zahlreichen Belastungen ausgesetzt: Umweltgifte (z.B. Pestizide oder Schwermetalle), Stress oder Strahlung. Untersuchungen belegen längst, dass wir heute über die Nahrung nicht mit genügend Vitalstoffen versorgt sind. Überzüchtung, ausgelaugte Böden, Belastungen durch Pestizide oder Fungizide, unreifes Ernten, Transport, Lagerung… Konventionelles Obst und Gemüse ist lange nicht das, was wir glauben. Dazu kommt der oft miserable Zustand unseres Körpers, die erschwerte Aufnahme der Vitalstoffe durch Schädigungen im Verdauungstrakt. Von mir kann ich nur sagen, dass ich mit viel Sport, zwei kurz aufeinander folgenden Schwangerschaften und langen Stillzeiten zeitweise viel mehr brauchte, als ich decken konnte!

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Sprossen ziehen

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fermentiertes Gemüse für jeden Tag

Nahrungsergänzung heute leider notwendig 🙁

Ich begann mich im Laufe der Zeit daher, immer mehr mit dem Thema Nahrungsergänzung zu beschäftigen. Ich lernte Vitalstoffe kennen, von denen ich bisher noch nichts gehört hatte, las mir viel über einzelne Vitalstoffe, ihre Funktionen und Aufgaben im Körper und ihre Wirkungsweise an. ich erfuhr zum Beispiel, wie unglaublich Vitamin C ist! Ich erfuhr aber auch, dass bei den Nahrungsergänzungen sehr viel Mist auf dem Markt gibt und lernte, guter von schlechter Nahrungsergänzung zu unterscheiden. Ich fand eine tolle Firma, deren Produkte meinen Qualitätsansprüchen genügten und probierte sie aus. An mir. An Achim. Und an alle Menschen, die ich beriet. Ich setzte Vitamin C ein und OPC, arbeitete mit MSM und Q10. Ich schrieb Listen: Vitalstoffe für die Entgiftung, Vitalstoffe bei Entzündungen im Körper, Vitalstoffe gegen das Altern… Ich baute Menschen mit einem Allround-Produkt auf, also wirklich Menschen von nebenan, für die Wildkräuter, Säfte, Algen und Sprossen einfach eine Nummer zu groß waren! Das Ergebnis war unglaublich!  Nach drei Jahren, in denen ich jetzt mit Vitalstoffen arbeite, bin ich wirklich total überzeugt!

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Der eigene Garten schenkt und die beste Nahrung

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Wir lieben die Gartenarbeit!

Welche Vitalstoffe können mir helfen?

Ich selbst nehme trotz des hohen Niveaus, auf dem ich mich bewege, einmal im Jahr ein Komplett-Paket, und zwar 6 Wochen lang im Januar/Februar. Das ist die Zeit, in der sich die meisten Menschen müde, schlapp und ausgelaugt fühlen, die Zeit der Infekte und die Zeit der grauen Gesichtshaut. Nehme ich die Vitalstoffe zu dieser Zeit, erlebe ich meinen Körper als kraftvoll und energiegeladen. Ich habe nicht die kleinste Erkältung und bin ganz nebenbei auch noch mit Vitamin B12 und D3 versorgt! Ich nehme eine Hoch-Qualitätsprodukt mit Pflanzenbegleitstoffen, Ballaststoffen, Probiotika usw., welches frei von kritischen Zugaben ist (wie gesagt, da habe ich lange recherchiert).

Wenn ihr mehr über die Produkte erfahren möchtet, mit denen ich arbeite, dann meldet euch gerne bei mir. Persönlich kann ich euch noch viel mehr erzählen, als in diesem kurzen Artikel! Am Besten ihr schreibt eine Mail an nordischroh@gmail.com und wir verabreden uns am Telefon!*

Übrigens: Wer in meine Workshops kommt, hat die Möglichkeit mit Hilfe eines Resonanzverfahrens einen umfassenden Vitalstoff-Check zu machen, das ist im Workshop-Preis enthalten.

* Heilaussagen in Verbindung mit Nahrungsergänzungsprodukten sind verboten. Wir möchten daher keine Produktnamen nennen. Wir haben keine Lust auf Abmahnanwälte oder sonstigen rechtlichen Ärger. Dieser Artikel ist kein „Trick“ oder sowas. Aber ich denke, das wisst ihr sowieso!

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Wir möchten lebendig sein und übersprudeln vor Energie! ♥

 

 

 

 

4 thoughts on “Nahrungsergänzungen ja oder nein? Meine Erfahrungen

  1. Liebe Ute!
    Ich bin seit 3 Jahren vegan und schon länger vegetarisch! Ich bin bald 50 und versuche mich viel mit Rohem zu ernähren! Deine Seite finde ich wunderbar – ich freue mich über jeden Newsletter 😀
    Ich wäre gerne auf einen deiner Workshops – vielleicht schaffe ich ja mal die Reise von Wien nach Horst!
    Wäre schön !
    Zur Zeit habe ich leider eine ziemlich traurige ( manche sagen depressive)
    Phase – kannst du mir bitte verraten welche Nahrungsergänzungsmittel
    ( Vitalstoffe) du nimmst .
    Außerdem hat mein Sohn (20 und
    Allesesser 😉) starken Haarausfall.
    Wäre das auch für ihn geeignet ?
    Ich danke dir sehr für deine so vielen guten Tipps und freue mich auf deine Antwort!
    Herzliche Grüße aus Wien und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches gesundes und friedliches neues Jahr!
    Gabi

  2. Mich würde die Marke der Nahrungsergänzung auch sehr interessieren, um mich einfach informieren zu können, welche Nahrungsergänzung wirklich empfehlenswert ist.

  3. Anstatt den#m gekeimten Getreide würde ich eher mehr mit gekeimten getreide arbeiten zb. gleich in der Früh zum Müsli – für mich ist das zum Frühstück eines von ganz wenigen, was ich wirklich gut vertrage – zb hier ein Müsli mit gekeimten Nackthafer. Es geht natürlich auch mit Buchweizen, Urweizen…

    Gekeimtes Hafermüsli mit Erdmandeln und Hanfsamen

    Zutaten:
    • 150 g Nackthafer
    • 50 g Erdmandeln
    • Je 25 g Hanfsamen (ungeschält), Sonnenblumenkerne und Goldleinsamen
    • 1 TL Anis
    • 100 g gemischte Dörrfrüchte (Rosinen, Birnen, Feigen, Cranberries…) oder frische Früchte mit wenig Säure + Honig
    • 1 Banane
    • Vanille, Baobab
    • Blätter von Balsamkraut, Aztekensüßkraut, Salbei, Malvenblüten, Veilchenblüten, Wildes Stiefmütterchen, Stockrosenblüten, Nachtkerzenblüten, Königskerzenblüten…

    Zubereitung:
    Den Nackthafer zusammen mit den Erdmandeln 6-8 Stunden einweichen. Den Hanfsamen und Leinsamen für ca. 1 Stunde dazugeben. Alles abspülen und ca. 24 Stunden zugedeckt in einer Schüssel keimen lassen. Je nach Raumtemperatur alle 8-12 Stunden gründlich in einem Sieb abspülen und gut abtropfen lassen.
    Ca. 1 Stunde vor dem Verzehr die Trockenfrüchte in wenig Wasser oder Tee einweichen. Die Keimlinge nochmal gründlich in einem Sieb abspülen, in eine Schüssel geben, große Dörrfrüchte blättrig schneiden und zugeben. Banane mit Vanille, Kräutern, Malvenblüten und frischen Früchten pürieren, unter das Müsli mischen, mit Blüten und frischen Beeren dekorieren und genießen. Vor dem Müsli esse ich immer etwas säuerliches Obst.

    Variante:
    Anstatt dem Beerenobst Stein-oder Kernobst der Saison verwenden.

  4. Ein sehr interessantes Thema, habe den Artikel gerade zufällig gesehen in der Timelime. 🙂
    Ich war gerade dieses Wochenende auf einer Veranstaltung, wo das auch Thema ist.
    Das Problem ist bei vielen Sachen, dass extrahierte, isolierte Einzelstoffe nicht viel bewirken.
    Wenn man zB einen Magnesium Mangel hat, dann muss man erstmal wissen, in welcher Verbindung Magnesium vom Körper aufgenommen werden kann. Das geht zB nicht ohne Vitamin C. Jetzt ist die interessante Frage, inwiefern Vitamin C aufgenommen, verarbeitet werden kann. Dazu sind nämlich 3 andere Mikronährstoffe nötig. Und so geht es immer weiter.
    Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Rohköstler oft Mängel haben, da sie einfach nicht alles abdecken. Auch wenn sie sich ‚gut‘ fühlen, sehe doch auch viel recht ungut aus.
    Ich beobachte das immer wieder.

    Der nächste Punkt ist die Qualität der heutigen Lebensmittel. Es wird unreif geendet, weshalb viele Vitalstoffe erst gar nicht richtig gebildet werden.
    Gestern wurde es mit einem Säugling verglichen, der zu früh geboren wird. Er kommt in den Brutkasten und wird zusätzlich ernährt, dass er durch kommt.
    Nur bei Obst und Gemüse geht das nicht. Auch beim Nachreifen nicht.
    Dazu kommt auch, dass das was man zu kaufen bekommt, auch im Biomarkt (habe dort mal gearbeitet), vieles lange liegen bleibt und durch Wasser frisch gehalten wird.
    Jeder Supermarkt und auch die Gastronomie (habe ich gelernt) haben ihre Tricks.

    Der dritte große Punkt ist die Lebensweise. Stress lässt Säure im Körper entstehen, aber auch die massiven Umweltgifte, denen man nicht immer aus dem Weg gehe kann, veranlassen letztendlich, dass wir noch mehr Nährstoffe benötigen, um besser damit umgehen zu können.

    Es spielen noch andere kleine Sachen mit ein, aber das würde hier wohl den Ramen sprengen.

    Ich ergänze mittlerweile auch (wie du auch natürlich ohne Zusätzen, Bio, vegan und aus dem Nachbarland), mache regelmäßige Entgiftungskuren und nutze auch Wildkräuter in der Hauptsaison. Und ich merke den Unterschied deutlich.

    Liebe Grüße!

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