Sweet & bitter: Stärkender Wintersalat

Wir sind gerade voll auf DETOX! Auch als Rohköstler kann man seinen Speiseplan in Richtung Entgiftung gezielt optimieren, indem man bestimmte Lebensmittel weglässt, andere gezielt integriert, bestimmte Kräuter und Nahrungsergänzungen in den Speiseplan einbaut, verstärkt auf Kombinationen achtet oder bestimmte äußere Anwendungen praktiziert. Ich liebe diese Form des Entgiftens sehr, denn sie geschieht ganz sanft und die positiven Effekte wie Leichtigkeit, verbesserter Schlaf oder mehr Spaß an Bewegung stellen sich trotzdem sehr schnell ein. Seit Neujahr machen wir eine etwa vierwöchige Darmreinigung, die sich super in den Alltag integrieren lässt und sehr sanft ist. (Darüber werden wir genauer berichten, wenn die 4 Wochen vorüber sind). Für mich wäre zur Zeit auch keine stärkere Entgiftung, z.B. eine richtige Fastenphase, möglich, da ich unseren Sohn noch stille und nicht riskieren kann, dass anfallende Abfallstoffe in die Muttermilch gelangen. Vor meinen Schwangerschaften habe ich viele Jahre regelmäßig gefastet. Fasten war quasi mein Einstieg in den gesundheitsorientierten Lebensstil, da ich sehr, sehr deutlich gespürt habe, wie viel Balast der Körper ansammelt und wie unglaublich befreiend es ist, wenn man dem Körper die Möglichkeit  gibt, sich hiervon zu befreien. Ich habe auch erfahren, dass man sich mit einem konventionellen Lebensstil eigentlich nur in einem Zustand der Halbgesundheit befindet. Wie energievoll und frei man sich fühlen kann, das war mir vorher gar nicht klar. Oder um es mal anders auszudrücken: Ich dachte, ich lebe gesund, bis ich es wirklich getan habe! 😉 Ich kann euch nur dazu inspirieren, ein paar Schritte in Richtung Entgiftung zu gehen. Deswegen liegt mir auch mein Seminar, das ich am 6. und 7.  Februar geben werde, sehr am Herzen. (Wer daran Interesse, aber keine Zeit hat, der bekommt im Herbst noch einmal die Chance, dieses Seminar zu besuchen. Ich werde es zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst anbieten, die besten Zeiten für eine Entgiftung!)

Heute gibt es wieder ein schönes Beispiel für einen leckeren Wintersalat, der köstlich schmeckt und durch die rote Farbe nicht nur supergesund ist (ihr wisst, die Pflanzenfarbstoffe sind unglaublich gut für uns!), sondern auch wunderschön aussieht. Die Bitterstoffe aus Radicchio und Chicorée, zwei klassischen Wintersalaten, wirken sehr positiv auf die Verdauung und wirken zudem antidepressiv. Genau das Richtige im Winter! Übrigens: Wer eine Abneigung gegen den Genuss von Bitterstoffen empfindet, der hat sie umso nötiger!

Zutaten:

  • 1 Radicchio Kopf
  • 1 Chicoréekolben
  • 2 rote Bete
  • ½ Granatapfel
  • 70 g Walnüsse
  • ½ rote Zwiebel
  • 2 Blutrorangen

Dressing:

  • 2 EL Hanföl
  • 1 EL Walnussöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 Orange
  • 3 Datteln
  • Salz

Radicchio und Chicorée fein schneiden. Rote Bete raspeln (wir schälen die  rote bete nicht, spülen sie lediglich ordentlich ab). Granatapfelkerne aus dem Granatapfel lösen. Zwiebel in sehr dünne Ringe schneiden oder hobeln. Mit den Walnüssen in eine große Schüssel füllen und mit den Händen vermengen. Blutorangen schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Dazu geben. Zutaten für das Dressing mixen und über den Salat geben. Mit den Händen gut vermengen und zuletzt die Blutorangenscheiben drunter heben.

Ich liebe es sehr, fertige Gerichte mit wenige Handgriffen etwas zu dekorieren. Rote Bete lädt einfach zum Ausstechen ein! Wenn ihr den Salat zubereitet, dann schneidet die rote Bete vor dem raspeln in der Mitte durch und scheidet zwei dünne Scheiben ab, aus denen ihr später ein paar Formen ausstecht.

 

Wer im neuen Jahr das Gefühl hat, ein bisschen Detox würde ihm gut tun oder wer einfach wieder auf die Spur kommen möchte, dem können wir sehr gut helfen! HIER geht es zu allen Infos.

Über 150 unserer Rezepte gibt es außerdem in unserem Buch „Was dein Herz begehrt“.

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