Woher gutes Wasser? +++ Unser Wasserfilter +++ Meine persönliche Wasser-Geschichte

Achtung, dieser Text enthält zynische Textstellen. Woher dieser ungewohnte Zynismus von mir kommt, lest ihr weiter unten.

Wasser aus der Leitung? Wasser aus Flaschen? Dann mal her mit dem lecker Gift!

Wer gerne umsonst an Medikamente kommen möchte, der trinkt einfach Leitungswasser, denn so kommt man in den Genuss so mancher Arznei! Besonders an die Medikamente, welche die Ärzte gerade so verschreiben. Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, Antiepileptika, Betablocker, Antibiotika… An Schwermetalle kommt man auch, Blei, Cadmium, Arsen. Okay, vielleicht dann doch besser Wasser in Flaschen kaufen. Sind die Weichmacher und das krebserregende BPA, das vom Plastikmaterial an das Wasser abgegeben wird, vielleicht das kleinere Übel?!? Ach, wusstet ihr eigentlich, dass das Wasser zur Kühlung der Flaschen bei der Herstellung auch das Wasser ist, das man später trinkt? Die Meere und das Plastikproblem kommen noch dazu. 80 % des Mülls in den Meeren besteht aus Plastikflaschen.

Bleibt noch Wasser aus dem Bioladen in Glasflaschen. Tatsächlich, so haben wir es anfangs gemacht. Lauretana und St. Leonhards sind immer noch meine Lieblingssorten. Richtig gutes Wasser. Kein Nachteil meint ihr? Naja, die Kosten von ungefähr 1,00 Euro pro Liter sind schon nicht unerheblich. Würden wir pro Erwachsener 2 Liter am Tag trinken, wären das Kosten im Jahr von locker über 1500 Euro. Mit zwei Kindern, und weil man das Wasser nicht bloß trinkt, sondern auch Getränke wie Tee herstellt oder damit kocht (denn wir wollen die Medikamente und Schwermetalle ja auch nicht in unserem Tee oder Suppen oder Smoothies), kann man nochmal ordentlich drauf rechnen… Geht man von einem „normalen“ Wasser aus mit 50 Cent pro Liter, landet man immer noch bei 730 Euro im Jahr für zwei Personen, die zwei Liter täglich verbrauchen. Ohne Kinder und Kochen. Wenig ist das auch nicht.

Meine ganz eigene Wasser-Geschichte – oder woher der Zynismus kommt

Ich spreche (leider) aus eigener Erfahrung, deshalb ist auch mein Unterton etwas zynisch. Denn als ich schwanger mit unserer Tochter war, stellte sich heraus, dass das Wasser im Büro meines damaligen Arbeitsplatzes an der Uni mit Schwermetallen belastet war, 16fach erhöht Blei und 4fach erhöht Cadmium. Ich trank dort damals gut einen Liter Tee am Tag, 5 Tage die Woche. Im Mai erfuhr ich von der Belastung, da waren es noch drei Monate bis zum errechneten Stichtag. Ich muss dazu nicht mehr sagen, ihr könnt euch denken, wie es mir ging. Ich war wirklich fertig. Unserer Tochter geht es zum Glück gut. (Ich habe während der Schwangerschaft- scheinbar intuitiv – recht viel Heilerde genommen, diese nimmt ja nachweislich die Schwermetalle mit raus, vielleicht hat mich das gerettet). Jedenfalls habe ich mir geschworen, nirgendwo mehr auch nur einen Tropfen Leitungswasser zu trinken. Geblieben ist der Zynismus, wenn mir jemand sagt, dass unser Leitungswasser gerade hier in Deutschland besonders gut und gesund sei. Haha.

Also was ist die Lösung?

Ganz einfach. Ein Wasserfilter. Ich kann nur dazu raten. Schafft euch einfach einen an und ihr seid das Thema los. Mir tat das damals unglaublich gut. Es muss ja nicht gleich ein Teil für mehrere Tausend Euros sein, sowas konnten wir uns damals auch nicht leisten. Und das ist auch gar nicht nötig. Wenn man Anschaffungskosten von sagen wir 500 Euro rechnet und jährlich zwei Filterpatronen von etwa 78 Euro, wird deutlich, dass sich ein Wasserfilter auch schon für 1 Person im zweiten Jahr amortisiert. Oder anders gerechnet: Rechnet man 730 Euro (das günstigere Wasser im obigen Beispiel) minus die Anschaffungskosten von 500 Euro, kommt eine Ersparnis von gut 200 Euro im ersten Jahr raus. Im zweiten Jahr fallen nur noch die Kosten von 78 Euro für die Filterpatronen an und man spart somit schnell mal über 600 Euro. Und das Schleppen von Wasserflaschen und Kisten entfällt zudem komplett. Zusätzlich hat man sein eigenes „Bio“ Wasser auch zum Mixen, Kochen, Backen, Blumengießen oder für seine Vierbeiner.

Wir verwenden einen Kohlefilter

Jeder kann sich informieren und schlau lesen. Wir haben uns von Anfang an für einen Aktivkohlefilter entschieden. Gerne zeigen wir euch unsere Gründe dafür, gerne dürft ihr natürlich anderer Auffassung sein. Wir haben uns durch die Wasserwelt gelesen und wissen, dass es unendlich viele Für und Wider gibt. Wir mögen unkomplizierte Lösungen. Rausgefiltert wird mit guter Aktivkohle wirklich eine Menge. Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Cadmium, Quecksilber, Pestizide, Herbizide, Chemikalien, Benzol, PCBs, Hormone, Arzneimittel, Chlorierte Kohlenwasserstoffe, Chlor, Mikroorganismen, Keime, Legionellen, Pilze und vieles mehr. Insgesamt über 290 Schadstoffe. Der pH-Wert des Wasser bleibt nahezu unverändert, wie in der Trinkwasser-Verordnung vorgeschrieben, im neutralen Bereich. Leitungswasser wird ohne Strom und ohne Chemikalien gereinigt. Das Wasser durchdringt einen thermisch verdichteten Aktivkohleblock, wie in der Natur die Gesteinsschichten, und wird dabei von vorhandenen Schadstoffen gereinigt. Das gefilterte Wasser kommt fließend und frisch aus dem Hahn – mit einem wunderbaren, natürlichen Geschmack.

Hier geht es zu unserem Wasserfilter von „The Local Water“. Diesen Wasserfilter haben wir seit etwa einem halben Jahr. Freunde von uns haben „The Local Water“ gegründet und wir waren von Anfang an dabei, werden uns in Zukunft noch mehr in diesem Bereich engagieren.

Einzige Ausnahmen, bei denen von einem Einsatz abgeraten wird, sind Fluor/Fluorit- und nitratbelastetes Wasser, sowie Meerwasser. Allerdings ist die Nitratbelastung in konventionell angebautem Obst und Gemüse oftmals um ein Vielfaches höher als beim Trinkwasser.

Warum keine Umkehrosmose?

Das Wasser kann verkeimen und stark verpilzen, wobei es da auch wieder Lösungen bei einzelnen Produkten gibt. Wie gesagt, es ist ein individuelles Abwägen. Das Wasser wird oftmals sauer (pH-Wert: 5,2 – 5,5). Wenn ich irgendwo zu Gast bin, wo es eine Umkehrosmose gibt, stelle ich immer wieder fest, ich MAG es einfach nicht, trinke ganz automatisch weniger. Aber das ist meine ganz persönliche Erfahrung. Abschreckend sind die hohen Abwassermengen, das war eigentlich unser Hauptargument dagegen zusammen mit dem ph-Wert. Um einen Liter Osmosewasser zu produzieren werden zwischen 2-10 Liter Leitungswasser benötigt. Zudem funktionieren die meisten Geräte nur mit Strom und es dauert nicht selten mehrere Minuten um einen Liter Wasser zu produzieren. Uns ist auch kein Hersteller dieser Geräte bekannt, der über entsprechende Gutachten, Zertifikate und Langzeitstudien für seine Produkte verfügt. Die meisten dieser Anlagen haben sehr viel Kunststoff verbaut und kommen aus Fernost. Und da gelten z.B. für BPA & Co ganz andere Standards als bei uns. Dennoch schwören viele meiner Kollegen auf diese Technologie und fühlen sich sehr wohl damit.

Im neuen Jahr gibt´s gutes Wasser

Gesunde Ernährung beginnt mit gutem Wasser. Und gutes Wasser bedeutet für uns keine Umweltbelastung durch Plastik-Müll, keine Energieverschwendung durch weite Transportwege und Reinigung der Flaschen. Keine Keime, keine Medikamentenrückstände, keine Schadstoffe wie Weichmacher und BPA in Plastikflaschen, kein Wasserschleppen und kein ungünstiger ph-Wert.

Es ist wirklich eine tiefe Überzeugung von uns, dass jeder Haushalt mit einem Wasserfilter ausgerüstet sein sollte, es gibt nicht einen Grund, der aus unserer Sicht dagegen sprechen würde. Unsere Idee: Sich im neuen Jahr gutes Wasser ins Haus holen. Und das Thema endlich vom Tisch haben. ♥♥♥

Wichtige Links:

Unser Wasserfilter von „The Local Water“.

Trinkwasserwarnungen: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1aO_6_EzL4T54u5ciLZyawmcccJw&hl=en_US&ll=51.12420955994184%2C9.891902038794342&z=6

Aktueller Skandal in Bayern: http://www.taz.de/Verschmutztes-Trinkwasser-in-Bayern/!5461288/

Umwelthormone und ihre Auswirkungen: https://www.arte.tv/de/videos/069096-000-A/umwelthormone-verlieren-wir-den-verstand/

DER Film zum Thema Wasser: https://www.youtube.com/watch?v=Q_Osih3pGqk&app=desktop

 

Habt ihr noch Fragen?

Mail to nordischroh@gmail.com

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